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A Relational Ethics for AI and Robots
A Relational Ethics for AI and Robots

A Relational Ethics for AI and Robots uses a relational framework to reconsider our ethical concepts and moral frameworks in an era of AI. It examines how AI systems and robots are transforming our daily lives and delves into the moral and ontological status of these technological artifacts. This book uses a relational approach to ethics to move toward a non-human-centric style of thought, which in turn allows for an emancipatory maneuver that brings AI systems and robots into the sphere of morally relevant entities. These problems are examined from a variety of theoretical and cultural perspectives, both Western and non-Western. Ultimately, this volume provides scholars and students with a nuanced and thorough analysis of the ethical and philosophical challenges posed by AI and robotics in contemporary society. Inhaltsverzeichnis Introduction.- Part 1 - General Considerations.- Chapter 1. Relational Quality and Human-Machine Friendships.- Chapter 2. Relational Autonomy in the Digital Age.- Chapter 3. Relational Agency: From Capacity to Impact .- Part 2. Different Themes.- Chapter 4. AI Ethics in or for Africa: Questioning the Indigenous Principle Perspective .- Chapter 5. The Ethics of AI Alignment: What Can Artistic Practice Bring to the Table?.- Chapter 6. Is it Just a Machine? Western and Confucian Answers.- Chapter 7. Otheroids or Anthropomorphism? An Empathy-Based Approach to Artificial Agents.- Part 3. Challenges and Future Directions.- Chapter 8. The Choice between Properties-Based Theories and Relational Theories in Philosophical Debates about the Moral Status of Robots and AI Technologies: A Critical Perspective.- Chapter 9. Relational AI Ethics: Strengths, Challenges, and Future Perspectives.- Chapter 10. More-than-human: How to apply relational approaches in AI ethics. Autorenportrait David J. Gunkel (PhD, Philosophy) is an award-winning educator, researcher, and author specializing in the philosophy of technology, with a focus on the moral and legal challenges posed by artificial intelligence and robots. He has authored more than 110 scholarly articles and published fifteen books, including Thinking Otherwise: Philosophy, Communication, Technology (Purdue University Press, 2007), The Machine Question: Critical Perspectives on AI, Robots, and Ethics (MIT Press, 2012), Of Remixology: Ethics and Aesthetics After Remix (MIT Press, 2016), Robot Rights (MIT Press, 2018), Person, Thing, Robot: A Moral and Legal Ontology for the 21st Century and Beyond (MIT Press, 2023), and Handbook on the Ethics of AI (Edward Elgar, 2024). He is Presidential Research, Scholarship and Artistry Professor in the Department of Communication at Northern Illinois University, USA, and Professor of Applied Ethics at Lazarski University in Warsaw, Poland. Abootaleb Safdari is a philosopher of technology and former mechanical engineer. He earned his PhD in Philosophy of Science and Technology from Sharif University of Technology in Tehran, Iran, and subsequently served as a postdoctoral researcher at the Institute for Philosophy at the University of Bremen, Germany, where he worked on the Humans on Mars project. His research focuses on human-AI and human-robot interaction at the intersection of technology, ethics, and cognition. Drawing on phenomenologically inspired enactivism, he is developing a novel relational framework for understanding human-machine relations, particularly our relationships with artificial intelligence and robots, with empathy as its central organizing concept. This framework approaches human-machine relations not simply in terms of the properties or capacities of humans and machines considered separately, but as relations that emerge through embodied interaction. His work has appeared in leading journals, including Phenomenology and the Cognitive Sciences, Philosophy & Technology, and AI & Society. His recent publications include "Genuine Empathy with Inanimate Objects" (2021) and "From Basic Empathy to Basic Trust in Human-Robot Interaction" (2023). He organized the "Phenomenology of Human-Technology Relation" workshop in July 2023 and teaches a course on the philosophy of AI.

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Abhandlung über den Ursprung der Sprache
Abhandlung über den Ursprung der Sprache

Herders »Abhandlung über den Ursprung der Sprache« misst gegenüber den Arbeiten seiner Vorgänger der Sprache eine neue Bedeutung bei. Sprache ist nicht mehr nur Mittel zum Zweck der Erkenntnis, sondern gehört wesentlich zur menschlichen Natur und determiniert ihre Erkenntnismöglichkeiten. Deshalb erfordert die Reflexion über Sprache mehr, als Grammatik oder Rhetorik leisten können, sie wird zu einer philosophischen Aufgabe. Mit seiner Aufwertung der Sprache hat Herder nicht nur das Denken seiner Zeit und literarischen Epoche geprägt, sondern auch nachwirkende Impulse für die Sprachreflexion der kommenden zwei Jahrhunderte gegeben.»Ich habe lange eine philosophische Sprachkunst für unsere Sprache gewünscht, aber wenig Materialien dazu gefunden«, schrieb Herder 1767. Eine 1769 gestellte Preisfrage der Berliner Akademie der Wissenschaften war ihm dann der willkommene Anlass, seine »Abhandlung über den Ursprung der Sprache« zu schreiben, die dann auch den Preis der Akademie erhielt. Inhaltsverzeichnis Abhandlung über den Ursprung der SpracheErster Teil Zweiter Teil Anmerkungen Oberlieferung und Textgestaltung Kleine Bibliographie Nachwort Autorenportrait Johann Gottfried Herder (25.8.1744 Mohrungen, Ostpreußen - 18.12.1803 Weimar) absolvierte ab 1762 ein Theologiestudium in Königsberg, bevor er u. a. als Lehrer, Prediger und Konsistorialrat arbeitete. Sein Leben prägte eine lange Seereise nach Frankreich, die er in dem »Journal meiner Reise im Jahr 1769« zum Thema machte. Neben seiner Volksliedersammlung ist Herder vor allem für seine theologischen und geschichtsphilosophischen Schriften bekannt, in denen er das Christentum und die Humanitätsidee miteinander zu verbinden versuchte.

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Also sprach Zarathustra
Also sprach Zarathustra

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Anti-Ödipus
Anti-Ödipus

Deleuze und Guattari begreifen den Ödipus-Komplex als ein kulturspezifisches, nämlich abendländisch-bürgerliches Phänomen. Ausgangspunkt ihrer Arbeit ist die Wunschproduktion »normaler« und »schizophrener« Menschen in der gegenwärtigen kapitalistischen Gesellschaft, wobei insbesondere die Analyse des »Schizo« die Mechanismen der Gesellschaft erhellt, die ihn ausstößt. In einem umfangreichen Exkurs zeigen Deleuze und Guattari verschiedene Formen von Vergesellschaftung und Schizophrenie auf und gewinnen dabei erste Kategorien für eine »Schizo-Analyse«, die im Kern eine Sozio-Analyse ist. Autorenportrait Deleuze, GillesGilles Deleuze wurde am 18. Januar 1925 in Paris geboren und starb am 4. November 1995 ebenda. Er verbrachte fast die gesamte Zeit seines Lebens in Paris. Während des Zweiten Weltkriegs besuchte er das Lycée Carnot sowie für ein Jahr die Eliteschule Henri IV. Deleuze studierte von 1944 bis 1948 Philosophie an der Sorbonne. Während der 1950er Jahre lehrte Deleuze an verschiedenen Gymnasien. 1957 trat er eine Stelle an der Sorbonne an. Er hatte bereits sein erstes Buch über David Hume veröffentlicht. Deleuze beschäftigte sich insbesondere mit der Kritik am Rationalismus und der Wesenslehre. Von 1960 bis 1964 hatte Deleuze eine Anstellung am Centre national de la recherche scientifique. Während dieser Zeit beschäftigte er sich mit Nietzsche und Henri Bergson und veröffentlichte Nietzsche und die Philosophie. Er schloss eine enge Freundschaft mit Michel Foucault und gab mit ihm zusammen die kritische Gesamtausgabe von Friedrich Nietzsche heraus. Von 1964 bis 1969 war er Professor an der Universität von Lyon. Im Jahr des Pariser Mai 1968 reichte er seine Dissertation Differenz und Wiederholung und seine Zweitthese Spinoza und das Problem des Ausdrucks in der Philosophie ein. Nachträglich wurden diese Arbeiten als erste und fruchtbarste Versuche erkannt, die Studentenrevolte philosophisch zu begreifen. Von 1969 bis 1987 war er Dozent an der Reformuniversität Paris VIII. Wegen einer schweren Atemwegserkrankung, an der Deleuze seit Jahrzehnten gelitten hatte, beging er am 4. November 1995 Selbstmord.

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Aphorismen zur Lebensweisheit
Aphorismen zur Lebensweisheit

»In den Aphorismen spricht Schopenhauer von den unmittelbaren Anliegen eines jeden, von der Kunst, das Leben möglichst angenehm und glücklich durchzuführen, er weist den Weg zur Meisterung der täglichen Aufgaben und den Weg zur inneren Ruhe. Und er tut dies alles in einer Form, die seine eigenste und ursprünglichste Ausdrucksform gewesen ist, und zugleich die Anfangs- und Endform alles Philosophierens, der Ausdruck für das erste Fragen und die letzte Einsicht: der Aphorismus.« Arthur Hübscher Inhaltsverzeichnis Zur Einführung Aphorismen zur Lebensweisheit Einleitung Kapitel I. Grundeintheilung Kapitel II. Von Dem, was Einer ist Kapitel III. Von Dem, was Einer hat Kapitel IV. Von Dem, was Einer vorstellt Kapitel V. Paränesen und Maximen A. Allgemeine B. Unser Verhalten gegen uns selbst betreffend C. Unser Verhalten gegen Andere betreffend D. Unser Verhalten gegen den Weltlauf und das Schicksal betreffend Kapitel VI. Vom Unterschiede der Lebensalter Register Autorenportrait Arthur Schopenhauer (22.2.1788 Danzig - 21.9.1860 Frankfurt am Main) steht mit seinen Ansichten im Widerspruch zu den Deutschen Idealisten Friedrich Wilhelm Joseph Schelling, Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Johann Gottlieb Fichte. Erkennen diese eine Vernunft in der Welt, ist es für Schopenhauer in seinem Hauptwerk »Die Welt als Wille und Vorstellung« der Wille. Dieser ist ein der Welt innewohnender und irrationaler (Überlebens-)Trieb, der sich in seiner unverfälschtesten Form in der Sexualität, dem Erhalt der eigenen Spezies offenbart. Die Welt präsentiert sich uns nur aufgrund unserer Vorstellung vernünftig, weil der Mensch sie in seiner Anschauung auf diese Weise erkennt und interpretiert. In Wirklichkeit ist die Welt jedoch durch den chaotischen und triebhaften Unterbau, den Willen, geprägt. Das Buch - 1819 erstmals erschienen und 1844 in stark erweiterter Form veröffentlicht - entfaltete erst spät seine Wirkung und wird bis heute rezipiert, nicht zuletzt wegen seiner stilistischen Brillanz.

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Aphorismen zur Lebensweisheit
Aphorismen zur Lebensweisheit

Auf der Grundlage seines weltanschaulichen Pessimismus entwirft Schopenhauer hier eine Lehre des glücklichen Lebens, die zeigt, wie man sich in der denkbar schlechtesten aller Welten am verhältnismäßig besten einrichten kann. In den 'Aphorismen zur Lebensweisheit' hat Schopenhauers philosophischer Stil, der auf Prägnanz, Schlichtheit und unmittelbare Verständlichkeit zielt, seine Vollendung erreicht. Durch sein weltmännisches Philosophieren und die sich hierin ausdrückende Lebenskultur erweist sich Schopenhauer als Verwandter und Erbe der Moralisten wie auch der geistigen Aristokratie der Aufklärung. Autorenportrait Arthur Schopenhauer (1788-1860) war zwischen Idealismus und Marxismus einer der bedeutendsten deutschen Philosophen des 19. Jahrhunderts. Neben seinem zugleich als Vollendung wie als Kritik der idealistischen Philosophie konzipierten Hauptwerk 'Die Welt als Wille und Vorstellung' (1819, 3. Aufl. 1859) sind vor allem seine 'Aphorismen zur Lebensweisheit' (KTA 16, 16. Aufl. 2007), in denen er sich als scharfsinniger Moralphilosoph und Bewunderer der buddhistischen Weltanschauung zeigt, einem größeren Publikum bekannt geworden.Prof. Dr. Franco Volpi (1952-2009) lehrte als Professor Philosophie an der Universität Padua und war Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des 'Philosophischen Literaturanzeigers' und der 'Husserl Studies'. Wichtige Veröffentlichungen: 'Heidegger e Brentano' (1976), 'Heidegger e Hegel' (1977), 'Heidegger e Aristotele' (1984). Übersetzungen von Werken Heideggers ins Italienische, zahlreiche Aufsätze - darunter viele auch in deutscher Sprache - zu Nietzsche, Schopenhauer, der Phänomenologie, der Hermeneutik und der Möglichkeit praktischer Rationalität. Beim Kröner-Verlag hat er das 'Lexikon der philosophischen Werke' (1988, KTA 486), das 'Große Werklexikon der Philosophie' (1999) und Schopenhauers 'Aphorismen zur Lebensweisheit' (2007) herausgegeben.

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Apologie des Sokrates · Kriton
Apologie des Sokrates · Kriton

»Ich bin heute zum ersten Mal vor Gericht erschienen, mit siebzig Jahren«, wirft Sokrates ein, als er sich vor dem Athener Rat gegen den Vorwurf der Gottesleugnung und Verführung der Jugend verteidigt. In der literarischen Version seiner Verteidigungsrede exemplifizierte Platon an seinem Lehrer sein Ideal eines Philosophen, dessen Augenmerk u. a. darauf liege, seine Mitmenschen zu einem tugendhaften Leben anzuleiten. Doch gegen die jahrelange Verleumdungskampagne gegen ihn kam Sokrates bekanntermaßen nicht mehr an: Er wurde zum Tode verurteilt. Im Dialog Kriton versucht der gleichnamige Gesprächsteilnehmer den Verurteilten zur Flucht zu überreden. Autorenportrait Platon (um 428 v. Chr. Athen - um 347 v. Chr. Athen) legte mit der Begründung der philosophischen Akademie in Athen einen Grundstein der systematischen abendländischen Philosophie. In seinen Schriften lässt Platon seinen Lehrer Sokrates zu Wort kommen. Die hierbei entstandenen, sehr charakteristischen Zwiegespräche sind als »Sokratische Dialoge« bekannt und behandeln jeweils ein Thema. Berühmt ist beispielsweise »Phaidon« mit Argumenten für die Unsterblichkeit der Seele. Sein »Symposion« dreht sich in Gestalt einer berühmt besetzten Denkrunde um Liebe und Schönheit. Platons Themen sind heute noch Anknüpfungspunkte für die philosophische Diskussion: So befasst sich seine Ideenlehre im Kern mit dem Vorhandensein von gesichertem Wissen. In »Politeia« erdenkt er sich einen Idealstaat zur Schaffung von Gerechtigkeit.

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Archäologie des Wissens
Archäologie des Wissens

Die Archäologie des Wissens stellt Fragen wie: Wie soll man die verschiedenen Begriffe spezifizieren, mit denen man die Diskontinuität in der Geschichte zu be greifen versucht (Schwelle, Bruch, Einschnitt,Wechsel, Tranformation)? Nach welchen Kriterien soll man die Einheiten isolieren, mit denen man es zu tun hat? Was ist eine Wissenschaft? Was ist ein Werk? Was ist eine Theorie? Was ist ein Begriff? Was ist ein Text? Welches ist das angemessene Niveau der Formalisierung, welches das der strukturalen Analyse, welches das der Kausalitätsbestimmungen? Autorenportrait Foucault, MichelPaul-Michel Foucault wurde am 15. Oktober 1926 in Poitiers als Sohn einer angesehenen Arztfamilie geboren und starb am 25. Juni 1984 an den Folgen einer HIV-Infektion. Nach seiner Schulzeit in Poitiers studierte er Philosophie und Psychologie in Paris. 1952 begann seine berufliche Laufbahn als Assistent für Psychologie an der geisteswissenschaftlichen Fakultät in Lille. 1955 war er als Lektor an der Universität Uppsala (Schweden) tätig. Nach Direktorenstellen an Instituten in Warschau und Hamburg (1958/1959) kehrte er 1960 nach Frankreich zurück, wo er bis 1966 als Professor für Psychologie und Philosophie an der Universität Clermont-Ferrand arbeitete. In diesem Zeitraum erschien 1961 seine Dissertationsschrift Folie et déraison. Histoire de la folie à l'âge classique (dt.: Wahnsinn und Gesellschaft). Er thematisierte darin die Geschichte des Wahnsinns und das Zustandekommen einer Abgrenzung von geistiger Gesundheit und Krankheit und die damit einhergehenden sozialen Mechanismen. 1965 und 1966 war er Mitglied der Fouchet-Kommission, die von der Regierung für die Reform des (Hoch-)Schulwesens eingesetzt wurde. 1966 wurde Les mots et les choses - Une archéologie des sciences humaines (dt.: Die Ordnung der Dinge) veröffentlicht, worin er mit seiner diskursanalytischen Methode die Wissenschaftsgeschichte von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert untersuchte. Nach einem Auslandsaufenthalt als Gastprofessor in Tunis (1965-1968) war er an der Reform-Universität von Vincennes tätig (1968-1970). 1970 wurde er als Professor für Geschichte der Denksysteme an das renommierte Collège de France berufen. Gleichzeitig machte er durch sein vielfältiges politisches Engagement auf sich aufmerksam. In diesem Kontext entstand die Studie Surveiller et punir (dt.: Überwachen und Strafen). 1975-1982 unternahm er Reisen nach Berkeley und Japan sowie in den Iran und nach Polen.

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Ästhetische Theorie
Ästhetische Theorie

Die »Ästhetische Theorie« ist die letzte große Arbeit Adornos, die bei seinem Tode kurz vor ihrer Vollendung stand. Sie wird als eines seiner Hauptwerke angesehen und war von Adorno selbst zweifellos als solches geplant: Die »Ästhetische Theorie« sollte neben der »Negativen Dialektik« und einem geplanten moralphilosophischen Werk das darstellen, was Adorno - wie er sagte - »in die Waagschale zu werfen« hatte. Autorenportrait Adorno, Theodor W.Theodor W. Adorno wurde am 11. September 1903 in Frankfurt am Main geboren und starb am 06. August 1969 während eines Ferienaufenthalts in Visp/Wallis an den Folgen eines Herzinfarkts. Von 1921 bis 1923 studierte er in Frankfurt Philosophie, Soziologie, Psychologie und Musikwissenschaft und promovierte 1924 über Die Transzendenz des Dinglichen und Noematischen in Husserls Phänomenologie. Bereits während seiner Schulzeit schloss er Freundschaft mit Siegfried Kracauer und während seines Studiums mit Max Horkheimer und Walter Benjamin. Mit ihnen zählt Adorno zu den wichtigsten Vertretern der »Frankfurter Schule«, die aus dem Institut für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt hervorging. Sämtliche Werke Adornos sind im Suhrkamp Verlag erschienen. Tiedemann, RolfRolf Tiedemann wurde 1932 in Hamburg geboren. Im Zuge seines Studiums der Philosophie, Germanistik und Soziologie in Hamburg, Göttingen, Berlin und schlussendlich in Frankfurt am Main, war Tiedemann ab 1959 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und später als persönlicher Assistent bei Theodor W. Adorno beschäftigt. 1964 promovierte er mit der ersten Dissertation über Walter Benjamin bei Adorno und Max Horkheimer. Gemeinsam mit Hermann Schweppenhäuser übernahm er 1970 die Herausgeberschaft der Gesamtausgaben von Adorno und Walter Benjamin. Von 1985 bis 2002 war er Direktor des Theodor W. Adorno Archivs in Frankfurt, von wo aus er u.a. die Ausgaben der Nachgelassenen Schriften Adornos initiierte. Vielfach rezipiert und in zahlreiche Sprachen übersetzt sind die von Tiedemann edierten Bände des Passagenwerks von Benjamin und der Ästhetischen Theorie sowie des Beethoven von Adorno.Rolf Tiedemann verstarb am 29. Juli 2018. Adorno, GretelGretel Adorno, geborene Karplus, wurde 1902 in Berlin geboren. Sie war promovierte Chemikerin und leitete von 1933 bis 1937 eine Firma für Lederhandschuhe in Berlin. In den späten zwanziger Jahren stand sie in Verbindung zu zahlreichen Intellektuellen, u. a. zu Walter Benjamin, Ernst Bloch und Bertolt Brecht. 1923 lernte sie Theodor W. Adorno kennen, den sie 1937 im Londoner Exil heiratete. 1938 übersiedelten beide in die Vereinigten Staaten. 1953 kehrten sie nach Deutschland zurück. Gretel Adorno lebte bis zu ihrem Tod im Jahr 1993 in Frankfurt am Main.

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Aus der Erfahrung des Denkens
Aus der Erfahrung des Denkens

Beiträge aus dem Jahr 1947, die sich im Umkreis von Dichtung, Kunst und Musik bewegen. Die Vielfalt der Denkerfahrungen zeigt deutlich, dass Martin Heideggers denkerisches Bemühen weit über die allgemeine Philosophie hinausgegangen ist. Autorenportrait Martin Heidegger wurde am 26. September 1889 in Meßkirch geboren und starb am 26. Mai 1976 in Freiburg. Er ist einer der einflussreichsten und bedeutendsten Denker des 20. Jahrhunderts.

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Briefe, Sprüche, Werkfragmente. Griech. /Dt
Briefe, Sprüche, Werkfragmente. Griech. /Dt

Sprachen: Deutsch, Neugriechisch (nach 1453) Inhaltsverzeichnis 1. Briefe 1.1. Brief an Herodot 1.2. Brief an Menoikeus1.3. Briefe an Freunde und Verwandte2. Sprüche 2.1. Entscheidende Lehrsätze2.2. Epikurs Weisungen 3. Werkfragmente aus einem Buch über die Ursachen der menschlichen HandlungsfähigkeitEditorische NotizAnmerkungenLiteraturhinweiseNachwort

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Cato maior de senectute / Cato der Ältere über das Alter. Lateinisch/Deutsch
Cato maior de senectute / Cato der Ältere über das Alter. Lateinisch/Deutsch

Cicero war 62, als er die kleine Schrift über das Alter verfasste. Darin unterhält sich der 84jährige Cato mit Scipio Africanus und Laelius darüber, ob das Alter zu beklagen sei. In der Erörterung mischen sich Persönliches und Grundsätzliches, Biographisches und Historisches, Römisches und Griechisches, Politisches und Philosophisches in glücklicher Weise. Der Dialog, der zu Ciceros besten Werken zählt, bietet noch heute eine bedenkenswerte Orientierungshilfe bei der Suche nach einem sinnerfüllten Leben.Sprachen: Deutsch, Latein Inhaltsverzeichnis Einführung Cato maior de senectute Cato der Ältere über das Alter Anmerkungen Glossar der Eigennamen Literaturhinweise Autorenportrait Cicero (Marcus Tullius Cicero, 3. Januar 106 v. Chr. Arpinum - 7. Dezember 43 v. Chr. Caieta), Anwalt, Dichter und Philosoph, kam aus der Provinz und legte in Rom aufgrund seines rednerischen Talents eine politische Blitzkarriere hin. So brachte er es 'suo anno' - zum frühestmöglichen Zeitpunkt für dieses Amt - zum Konsul. Sein Werk ist umfangreich und vielfältig: Als Politiker greift er in den »Philippischen Reden« den Bürgerkriegsgegner Marcus Antonius an, durch seine Reden »In Catilinam« (»Reden gegen Catilina«) beendete er die Catilina-Verschwörung. Für Letzteres wurde er mit dem Ehrentitel 'pater patriae' ('Vater des Vaterlandes') belohnt. In Werken wie »De re publica« (»Vom Staat«) und »De officiis« (»Vom pflichtgemäßen Handeln«) widmete er sich der politischen Philosophie. Daneben existieren auch Verteidigungsreden wie etwa »Pro Archia Poeta«, in der er dem Dichter Archias durch seine beherzte Verteidigung das Bürgerrecht erhält. Von den einen als größter Redner seiner Zeit gefeiert, machte er sich zahlreiche politische Feinde - seine Feindschaft zu Antonius kostete ihn letztendlich das Leben.

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Das Wesen des Christentums
Das Wesen des Christentums

Feuerbachs 1841 erschienenes Hauptwerk ist die bedeutendste Veröffentlichung der philosophischen Religionskritik im 19. Jahrhundert: Das Wesen des Christentums liege in einem fehlgeleitetem Bewusstsein als Jenseitsreligion. Das bis heute maßgebliche Werk ist in zwei Teile aufgeteilt: Im ersten Teil werden die religiösen Vorstellungen des Christentums auf ihren eigentlichen menschlichen Kern hin untersucht. Der zweite Teil beschäftigt sich mit der Aufdeckung von Widersprüchen in der christlichen Religion. Inhaltsverzeichnis Vorwort zur ersten Auflage Vorrede zur zweiten Auflage Vorwort zur dritten Auflage EINLEITUNG 1. Kapitel: Das Wesen des Menschen im allgemeinen 2. Kapitel: Das Wesen der Religion im allgemeinen ERSTER TEIL: Das wahre, d. i. anthropologische Wesen der Religion 3. Kapitel: Gott als Wesen des Verstandes 4. Kapitel: Gott als moralisches Wesen oder Gesetz 5. Kapitel: Das Geheimnis der Inkarnation oder Gott als Herzenswesen 6. Kapitel: Das Geheimnis des leidenden Gottes 7. Kapitel: Das Mysterium der Dreieinigkeit und Mutter Gottes 8. Kapitel: Das Geheimnis des Logos und göttlichen Ebenbildes 9. Kapitel: Das Geheimnis des welterschaffenden Prinzips in Gott 10. Kapitel: Das Geheimnis des Mystizismus oder der Natur in Gott 11. Kapitel: Das Geheimnis der Vorsehung und Schöpfung aus Nichts 12. Kapitel: Die Bedeutung der Kreation im Judentum 13. Kapitel: Die Allmacht des Gemüts oder das Geheimnis des Gebets 14. Kapitel: Das Geheimnis des Glaubens - das Geheimnis des Wunders 15. Kapitel: Das Geheimnis der Auferstehung und übernatürlichen Geburt 16. Kapitel: Das Geheimnis des christlichen Christus oder des persönlichen Gottes 17. Kapitel: Der Unterschied des Christentums vom Heidentum 18. Kapitel: Die christliche Bedeutung des freien Zälibats und Mönchtums 19. Kapitel: D er christliche Himmel oder die persönliche Unsterblichkeit ZWEITER TEIL: Das unwahre, d. i. theologische Wesen der Religion 20. Kapitel: Der wesentliche Standpunkt der Religion 21. Kapitel: Der Widerspruch in der Existenz Gottes 22. Kapitel: D er Widerspruch in d er Offenbarung Gottes 23. Kapitel: Der Widerspruch in dem Wesen Gottes überhaupt 24. Kapitel: Der Widerspruch in der spekulativen Gottes lehre 25. Kapitel: Der Widerspruch in der Trinität 26. Kapitel: Der Widerspruch in den Sakramenten 27. Kapitel: Der Widerspruch von Glaube und Liebe 28. Kapitel: Schlußanwendung ANHANG Erläuterungen, Bemerkungen, Belegstellen Nachwort Zeittafel

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Das wilde Denken
Das wilde Denken

»Das, was ich als Wildes Denken zu definieren versucht habe, läßt sich nicht als spezifisch wem auch immer zuschreiben, sei es nun irgendein Teil oder ein Typus der Zivilisation. Es hat überhaupt keinen prädikativen Charakter. Ich würde vielmehr sagen, daß ich mit dem Wilden Denken das System der Postulate und Axiome bezeichne, die zur Begründung eines Codes nötig sind, der es gestatten würde, unter dem geringsten möglichen Verlust das andere in das unsere und umgekehrt zu übersetzen, also die Gesamtheit der Bedingungen, unter denen wir einander am besten verstehen können; dabei bleibt natürlich stets ein Rest.« Autorenportrait Lévi-Strauss, ClaudeClaude Lévi-Strauss wurde 1908 in Brüssel geboren und starb am 1. November 2009 in Paris. Er gilt als Begründer des Strukturalismus und lehrte von 1935 bis 1939 Soziologie an der Universität von São Paulo und von 1935 bis 1945 an der New School for Social Research. 1950 erhielt er an der École Pratique des Hautes Études einen Lehrstuhl für Vergleichende Religionswissenschaften der schriftlosen Völker und 1959 am Collège de France den Lehrstuhl für Anthropologie.

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De officiis / Vom pflichtgemässen Handeln. Lateinisch/Deutsch
De officiis / Vom pflichtgemässen Handeln. Lateinisch/Deutsch

Sprachen: Deutsch, Latein Inhaltsverzeichnis Liber primusErstes Buch Liber secundusZweites Buch Liber tertiusDrittes BuchZum Text Anmerkungen Auswahl-BibliographieAufbau und Gliederung des WerkesNachwort Anmerkungen zum NachwortZeittafel Autorenportrait Cicero (Marcus Tullius Cicero, 3. Januar 106 v. Chr. Arpinum - 7. Dezember 43 v. Chr. Caieta), Anwalt, Dichter und Philosoph, kam aus der Provinz und legte in Rom aufgrund seines rednerischen Talents eine politische Blitzkarriere hin. So brachte er es 'suo anno' - zum frühestmöglichen Zeitpunkt für dieses Amt - zum Konsul. Sein Werk ist umfangreich und vielfältig: Als Politiker greift er in den »Philippischen Reden« den Bürgerkriegsgegner Marcus Antonius an, durch seine Reden »In Catilinam« (»Reden gegen Catilina«) beendete er die Catilina-Verschwörung. Für Letzteres wurde er mit dem Ehrentitel 'pater patriae' ('Vater des Vaterlandes') belohnt. In Werken wie »De re publica« (»Vom Staat«) und »De officiis« (»Vom pflichtgemäßen Handeln«) widmete er sich der politischen Philosophie. Daneben existieren auch Verteidigungsreden wie etwa »Pro Archia Poeta«, in der er dem Dichter Archias durch seine beherzte Verteidigung das Bürgerrecht erhält. Von den einen als größter Redner seiner Zeit gefeiert, machte er sich zahlreiche politische Feinde - seine Feindschaft zu Antonius kostete ihn letztendlich das Leben.

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De re publica / Vom Staat. Lateinisch/Deutsch
De re publica / Vom Staat. Lateinisch/Deutsch

In Ciceros großem Dialog werden tragende Elemente jeder Staatstheorie diskutiert - etwa die Grundtypen der Regierungsformen (Monarchie, Aristokratie, Demokratie) in ihrer jeweils idealen Ausprägung und in ihren Fehlentwicklungen, das Modell vom Kreislauf der Verfassungen und das Konzept der Mischverfassung, dessen Wirkung auf die politische Geschichte des Westens kaum zu überschätzen ist.Sprachen: Latein, Deutsch Inhaltsverzeichnis De re publica / Vom Staat Liber primus - Erstes Buch Liber secundus - Zweites Buch Liber tertius - Drittes Buch Liber quartus - Viertes Buch Liber quintus - Fünftes Buch Liber sextus - Sechstes Buch Librorum De re publica incertorum fragmenta - Fragmente ohne Buchangabe Anhang Anmerkungen zum lateinischen Text Anmerkungen zur Übersetzung Erklärendes Namensverzeichnis Literaturhinweise Nachwort I. Ciceros Leben und Schriften II. Übersicht über De re publica III. Gattung, Quellen, Vorbilder IV. Literarische Technik V. Sprache und Stil VI. Gedanklicher Gehalt VII. Überlieferung und Fortwirken VIII. Zu dieser Ausgabe IX. Bedeutung von De re publica Autorenportrait Cicero (Marcus Tullius Cicero, 3. Januar 106 v. Chr. Arpinum - 7. Dezember 43 v. Chr. Caieta), Anwalt, Dichter und Philosoph, kam aus der Provinz und legte in Rom aufgrund seines rednerischen Talents eine politische Blitzkarriere hin. So brachte er es 'suo anno' - zum frühestmöglichen Zeitpunkt für dieses Amt - zum Konsul. Sein Werk ist umfangreich und vielfältig: Als Politiker greift er in den »Philippischen Reden« den Bürgerkriegsgegner Marcus Antonius an, durch seine Reden »In Catilinam« (»Reden gegen Catilina«) beendete er die Catilina-Verschwörung. Für Letzteres wurde er mit dem Ehrentitel 'pater patriae' ('Vater des Vaterlandes') belohnt. In Werken wie »De re publica« (»Vom Staat«) und »De officiis« (»Vom pflichtgemäßen Handeln«) widmete er sich der politischen Philosophie. Daneben existieren auch Verteidigungsreden wie etwa »Pro Archia Poeta«, in der er dem Dichter Archias durch seine beherzte Verteidigung das Bürgerrecht erhält. Von den einen als größter Redner seiner Zeit gefeiert, machte er sich zahlreiche politische Feinde - seine Feindschaft zu Antonius kostete ihn letztendlich das Leben.

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Der Einzige und sein Eigentum
Der Einzige und sein Eigentum

1844 noch durch die Maschen der damaligen Zensur geschlüpft, wurde Stirners wütender Angriff gegen die Junghegelianer wie etwa Feuerbach ('Das Wesen des Christentums') schnell berühmt. Marx und Engels attackierten Stirner in 'Die deutsche Ideologie' als »Sankt Max« bzw. dessen radikalen Egoismus und seine von der Gesellschaft abgesetzte Ichbezogenheit. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Buch vom individualistischen Anarchismus fälschlich als Gründungsurkunde verstanden. Wie Ahlrich Meyer in seinem Nachwort schreibt, sind wir anscheinend bis jetzt »mit Stirner noch nicht am Ende«. Inhaltsverzeichnis Ich hab' Mein' Sach' auf Nichts gestellt Erste Abteilung. Der Mensch I. Ein Menschenleben II. Menschen der alten und neuen Zeit 1. Die Alten 2. Die Neuen §. 1. Der Geist §. 2. Die Besessenen §. 3. Die Hierarchie 3. Die Freien §. 1. Der politische Liberalismus §. 2. Der soziale Liberalismus §. 3. Der humane Liberalismus Zweite Abteilung. Ich. I. Die Eigenheit II. Der Eigner 1. Meine Macht 2. Mein Verkehr 3. Mein Selbstgerruß III. Der Einzige Anhang Zum Text Literaturhinweise Zeittafel Nachwort

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Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit
Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit

Viele große Bücher des legendären Verhaltensforschers wurden zu Bestsellern. Diese kleine Schrift allerdings wurde sein am meisten verbreitetes Buch. »Wir leben aber in einer Zeit, in der es der Naturforscher ist, der gewisse Gefahren besonders klar zu sehen vermag. So wird ihm das Predigen zur Pflicht.« Lorenz untersucht in seiner »Predigt« acht Vorgänge der Dehumanisierung, Vorgänge, die die Menschheit als Ganzes mit dem Untergang bedrohen: die Überbevölkerung der Erde, die Verwüstung natürlichen Lebensraums, der Wettlauf des Menschen mit sich selbst im Zugzwang der technologischen Entwicklung, der »Wärmetod des Gefühls«, der genetische Verfall, das Abreißen der Tradition, die zunehmende Indoktrinierbarkeit und die Aufrüstung mit Kernwaffen. Autorenportrait Lorenz, KonradKonrad Lorenz wurde am 7. November 1903 in Altenberg bei Wien geboren und ist am 27. Februar 1989 dort gestorben. Studium der Medizin und Zoologie, 1940 Professor für vergleichende Psychologie in Königsberg, 1949 Gründer des Instituts für Vergleichende Verhaltensforschung in Altenberg, Österreich; 1957 bis 1973 Honorarprofessor an der Universität München, 1961 bis 1973 Direktor am Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie in Seewiesen bei Starnberg; 1973 Nobelpreis für Medizin und Physiologie.

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Die Bienenfabel oder Private Laster, öffentliche Vorteile
Die Bienenfabel oder Private Laster, öffentliche Vorteile

Bernard Mandevilles in der Bienenfabel formulierte scharfsichtige Analyse der Gesellschaft seiner Zeit, vor allem die darin vertretene Auffassung vom Wesen der Ethik - private Laster, öffentliche Vorteile -, und der Essay über die Armenschulen lösten noch unter seinen Zeitgenossen eine lebhafte Diskussion aus. Wie viele Philosophen des beginnenden bürgerlichen Zeitalters war Mandeville davon überzeugt, daß am Anfang allen Philosophierens über gesellschaftliche Zustände die Erforschung der menschlichen Natur »so, wie sie in Wirklichkeit ist, nicht, wie sie sein sollte«, stehen müsse. Inhaltsverzeichnis Euchner, Walter: Einleitung: Versuch über Mandevilles Bienenfabel. Autorenportrait Walter Euchner, geboren 1933, Studium der Rechtswissenschaft, Geschichte und Politikwissenschaft, 1963 - 1971 Assistent von Iring Fetscher in Frankfurt/M., danach Professor für Politikwissenschaft an der Universität Göttingen. Zahlreiche Arbeiten auf dem Gebiet des politischen Denkens und der deutschen Innenpolitik.

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Die Geburt der Tragödie. Oder: Griechenthum und Pessimismus
Die Geburt der Tragödie. Oder: Griechenthum und Pessimismus

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Die Genesis der kopernikanischen Welt, 3 Teile
Die Genesis der kopernikanischen Welt, 3 Teile

Eine »Genesis der kopernikanischen Welt« kann kein isoliertes Stück Wissenschaftsgeschichte sein. Sie nimmt ein wissenschaftliches als ein anthropologisches Ereignis. Sie muß davon sprechen, wie ein peripheres Bewußtsein sich selbst auf die Spur dessen kommt, dies zu sein. Das ist die Zweideutigkeit des Himmels: er vernichtet unsere Wichtigkeit durch seine Größe, aber er zwingt uns auch durch seine Leere, nicht anderes wichtiger zu nehmen als uns selbst. Die Paradoxie einerseits jener Vernichtung, von der Kant gesprochen hat, und andererseits dieses Selbstbewußtseins, von dem er gleichfalls gesprochen hat, spannt die kopernikanische Welt zum Zerreißen an. Kann im Konvergenzpunkt ihrer Prozesse eine neue Eindeutigkeit stehen? Inhaltsverzeichnis Die Zweideutigkeit des Himmels. Eröffnung der Möglichkeit eines Kopernikus. Typologie der frühen Wirkungen. Der Stillstand des Himmels und der Fortgang der Zeit. Der kopernikanische Komparativ. Die kopernikanische Optik. Autorenportrait Hans Blumenberg wurde am 13. Juli 1920 in Lübeck geboren und starb am 28. März 1996 in Altenberge bei Münster. Nach seinem Abitur im Jahr 1939 durfte er keine reguläre Hochschule besuchen. Er galt trotz seiner katholischen Taufe als 'Halbjude'. Folglich studierte Blumenberg zwischen 1939 und 1947 mit Unterbrechungen Philosophie, Germanistik und klassische Philologie in Paderborn, Frankfurt am Main, Hamburg und Kiel. 1947 wurde Blumenberg mit seiner Dissertation Beiträge zum Problem der Ursprünglichkeit der mittelalterlich-scholastischen Ontologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel promoviert. Hier habilitierte er sich 1950 mit der Studie Die ontologische Distanz. Eine Untersuchung über die Krisis der Phänomenologie Husserls. Sein Lehrer während dieser Zeit war Ludwig Landgrebe. Im Jahr 1958 wurde Blumenberg in Hamburg außerordentlicher Professor für Philosophie und 1960 in Gießen ordentlicher Professor für Philosophie. 1965 wechselte er als ordentlicher Professor für Philosophie nach Bochum und ging im Jahr 1970 an die Westfälische Wilhelms-Universität Münster, wo er 1985 emeritiert wurde. Blumenberg war Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur zu Mainz (seit 1960), des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft und Mitgründer der 1963 ins Leben gerufenen Forschungsgruppe »Poetik und Hermeneutik«.

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Die Metaphysik der Sitten
Die Metaphysik der Sitten

DIE METAPHYSIK DER SITTEN Erster Teil. Metaphysische Anfangsgründe der Rechtslehre - Vorrede Tafel der Einteilung der Rechtslehre Einleitung in die Metaphysik der Sitten I. Von dem Verhältnis der Vermögen des menschlichen Gemüts zu den Sittengesetzen. / II. Von der Idee und der Notwendigkeit einer Metaphysik der Sitten / III. Von der Einteilung einer Metaphysik der Sitten / IV. Vorbegriffe zur Metaphysik der Sitten (philosophia prartica universalis) Einleitung in die Rechtslehre § A. Was die Rechtslehre sei? / § B. Was ist Recht? / § C. Allgemeines Prinzip des Rechts / § D. Das Recht ist mit der Befugnis zu zwingen verbunden / § E. Das strikte Recht kann auch als die Möglichkeit eines mit jedermanns Freiheit nach allgemeinen Gesetzen zusammenstimmenden durchgängigen wechselseitigen Zwanges vorgestellt werden Anhang zur Einleitung in die Rechtslehre Vom zweideutigen Recht (ins aequivocum): I. Die Billigkeit (aequitas) / II. Das Notrecht (ins necessitatis) Einteilung der Rechtslehre: A. Allgemeine Einteilung der Rechtspflichten / B. Allgemeine Einteilung der Rechte Einteilung der Metaphysik der Sitten überhaupt. I. Teil. Das Privatrecht vom äußeren Mein und Dein überhaupt 1. Hauptstück. Von der Art, etwas Äußeres als das Seine zu haben § 1. / § 2. Rechtliches Postulat der praktischen Vernunft / § 3. / § 4. Exposition des Begriffs vom äußeren Mein und Dein. / § 5. Definition des Begriffs des äußeren Mein und Dein. / § 6. Deduktion des Begriffs des bloß-rechtlichen Besitzes eines äußeren Gegenstandes (possessio noumenon) / § 7. Anwendung des Prinzips der Möglichkeit des äußeren Mein und Dein auf Gegenstände der Erfahrung / § 8. Etwas Äußeres als das Seine zu haben, ist nur in einem rechtlichen Zustande, unter einer öffentlich gesetzgebenden Gewalt, d. i. im bürgerlichen Zustande, möglich / § 9. Im Naturzustande kann doch ein wirkliches, aber nur provisorisches äußeres Mein und Dein statt haben 2. Hauptstück. Von Inhaltsverzeichnis Die Metaphysik der Sitten. Über ein vermeintes Recht aus Menschenliebe zu lügen. Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft. Autorenportrait Immanuel Kant wurde am 22. April 1724 in Königsberg geboren und verstarb am 12. Februar 1804 ebenda. Kant war Professor der Logik und Metaphysik in Königsberg und zählt zu den bedeutendsten Vertretern der Aufklärung. Mit seinem Werk Kritik der reinen Vernunft läutete er einen Wendepunkt in der Philosophiegeschichte und den Beginn der modernen Philosophie ein. Wilhelm Weischedel wurde 1905 in Frankfurt a.M. geboren, und studierte in Marburg evangelische Theologie, Philosophie und Geschichte. 1932 promovierte er zum Dr. phil. in Freiburg und lehrte anschließend als Professor der Philosophie in Tübingen und Berlin. 1970 wurde er emeritiert. Weischedel starb 1975 im Alter von 70 Jahren in Berlin. Wilhelm Weischedel wurde 1905 in Frankfurt a.M. geboren, und studierte in Marburg evangelische Theologie, Philosophie und Geschichte. 1932 promovierte er zum Dr. phil. in Freiburg und lehrte anschließend als Professor der Philosophie in Tübingen und Berlin. 1970 wurde er emeritiert. Weischedel starb 1975 im Alter von 70 Jahren in Berlin.

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Die Ordnung der Dinge
Die Ordnung der Dinge

»Dieses Buch muss als eine vergleichende Studie gelesen werden. Was ich wollte, war, eine bestimmte Zahl von Elementen nebeneinander zu zeigen - das Wissen von den Lebewesen, das Wissen von den Gesetzen der Sprache und das Wissen der ökonomischen Fakten - und sie mit dem philosophischen Diskurs ihrer Zeit in Verbindung zu setzen für einen Zeitraum, der sich vom siebzehnten bis zum neunzehnten Jahrhundert erstreckt.« (Foucault) Autorenportrait Foucault, MichelPaul-Michel Foucault wurde am 15. Oktober 1926 in Poitiers als Sohn einer angesehenen Arztfamilie geboren und starb am 25. Juni 1984 an den Folgen einer HIV-Infektion. Nach seiner Schulzeit in Poitiers studierte er Philosophie und Psychologie in Paris. 1952 begann seine berufliche Laufbahn als Assistent für Psychologie an der geisteswissenschaftlichen Fakultät in Lille. 1955 war er als Lektor an der Universität Uppsala (Schweden) tätig. Nach Direktorenstellen an Instituten in Warschau und Hamburg (1958/1959) kehrte er 1960 nach Frankreich zurück, wo er bis 1966 als Professor für Psychologie und Philosophie an der Universität Clermont-Ferrand arbeitete. In diesem Zeitraum erschien 1961 seine Dissertationsschrift Folie et déraison. Histoire de la folie à l'âge classique (dt.: Wahnsinn und Gesellschaft). Er thematisierte darin die Geschichte des Wahnsinns und das Zustandekommen einer Abgrenzung von geistiger Gesundheit und Krankheit und die damit einhergehenden sozialen Mechanismen. 1965 und 1966 war er Mitglied der Fouchet-Kommission, die von der Regierung für die Reform des (Hoch-)Schulwesens eingesetzt wurde. 1966 wurde Les mots et les choses - Une archéologie des sciences humaines (dt.: Die Ordnung der Dinge) veröffentlicht, worin er mit seiner diskursanalytischen Methode die Wissenschaftsgeschichte von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert untersuchte. Nach einem Auslandsaufenthalt als Gastprofessor in Tunis (1965-1968) war er an der Reform-Universität von Vincennes tätig (1968-1970). 1970 wurde er als Professor für Geschichte der Denksysteme an das renommierte Collège de France berufen. Gleichzeitig machte er durch sein vielfältiges politisches Engagement auf sich aufmerksam. In diesem Kontext entstand die Studie Surveiller et punir (dt.: Überwachen und Strafen). 1975-1982 unternahm er Reisen nach Berkeley und Japan sowie in den Iran und nach Polen.

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Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft
Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft

Kant übernimmt in diesem 1793 erstmals erschienen, seinerzeit höchst umstrittenen Spätwerk nichts weniger als den Versuch, nachzuweisen, dass in der christlichen Religion Teile einer moralisch-praktischen Vernunftreligion zu erkennen sind. In seiner Vorrede fasst er zusammen: »Moral also führt unumgänglich zur Religion, wodurch sie sich zur Idee eines machthabenden moralischen Gesetzgebers außer dem Menschen erweitert, in dessen Willen dasjenige Endzweck (der Weltschöpfung) ist, was zugleich der Endzweck des Menschen sein kann und soll.« Inhaltsverzeichnis Vorrede zur ersten Auflage Vorrede zur zweiten Auflage Erstes Stück. Von der Einwohnung des bösen Prinzips neben dem guten: oder über das radikale Böse in der menschlichen Natur I. Von der ursprünglichen Anlage zum Guten in der menschlichen Natur II. Von d em Hange zum Bösen in der menschlichen Natur III. Der. Mensch ist von Natur böse IV. Vom Ursprunge des Bösen in der menschlich en Natur Allgemeine Anmerkung. Von der Wiederherstellung der ursprünglichen Anlage zum Guten in ihre Kraft Zweites Stück. Von dem Kampf des guten Prinzips, mit dem bösen, um die Herrschaft über den Menschen Erster Abschnitt. Von dem Rechtsanspruche des guten Prinzips auf die Herrschaft über den Menschen a) Personifizierte Idee des guten Prinzips b) Objektive Realität dieser Idee c) Schwierigkeiten gegen die Realität diese r Idee und Auflösung derselben Zweiter Abschnitt. Von dem Rechtsanspruche des bösen Prinzips auf die Herrschaft über den Menschen, und dem Kampf beider Prinzipien mit einander Allgemeine Anmerkung Drittes Stück. Der Sieg des guten Prinzips über das böse, und die Gründung eines Reichs Gottes auf Erden Erste Abteilung, Philosophische Vorstellung des Sieges des guten Prinzips unter Gründung eines Reichs Gottes auf Erden I. Von dem ethischen Naturzustande II. Der Mensch soll aus dem ethischen Naturzustande herausgehen, um ein Glied eines ethischen gemeinen Wesens zu werden III. Der Begriff eines ethischen gemeinen Wesens ist der Begriff von einem Volke Gottes unter ethischen Gesetzen IV. Die Idee eines Volks Gottes ist (unter menschlicher Veranstaltung) nicht anders al s in der Form einer Kirche auszuführen V. Die Konstitution einer jeden Kirche geht allemal von irgend einem historischen (Offenbarungs-) Glauben aus, den man den Kirchenglauben nennen kann, und dieser wird am besten auf eine heilige Schrift gegründet VI. Der Kirchenglaube hat zu seinem höchsten Ausleger den reinen Religionsglauben VII. Der allmähliche Obergang des Kirchenglaubens zur Alleinherrschaft des reinen Religionsglaubens ist die Annäherung des Reichs Gottes Zweite Abteilung. Historische Vorstellung der allmählichen Gründung der Herrschaft des guten Prinzips auf Erden Allgemeine Anmerkung Viertes Stück. Vom Dienst und Afterdienst unter der Herrschaft des guten Prinzips, oder von Religion und Pfaffenturn Erster Teil. Vom Dienst Gottes in einer Religion überhauptDes ersten Teils erster Abschnitt. Die christliche Religion als natürliche Religion Zweiter Abschnitt. Die christliche Religion als gelehrte Religion Zweiter Teil. Vom Afterdienst Gottes in einer statutarischen Religion § I. Vom allgemeinen subjektiven Grunde des Religionswahnes§ 2. Das dem Religionswahne entgegengesetzte moralische Prinzip der Religion § 3. Vom Pfaffenturn als einem Regiment im Afterdienst des guten Prinzips § 4. Vom Leitfaden des Gewissens in Glaubenssachen Allgemeine Anmerkung Nachwort des HerausgebersAnhangPersonenregisterSachregister Autorenportrait Kant, ImmanuelImmanuel Kant (22.4.1724 in Königsberg, Preußen - 12.4.1804 Königsberg, Preußen) revolutionierte mit seiner »Kritik der reinen Vernunft« die abendländische Philosophie. Populär wurde seine Maxime der »Aufklärung«, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen. Seine Erkenntnistheorie betont die Subjektivität des Menschen in seinem Streben nach objektiver Wahrheit. In seiner »Kritik der praktischen Vernunft« proklamiert er ein uneingeschränktes Gesetz moralisch-ethischen Zusammenlebens. Diese Pflichtethik lässt sich in seinem als »Kategorischer Imperativ« bekannten Prinzip zusammenfassen. »Die Kritik der Urteilskraft« vereint die Disziplinen der Ästhetik und Naturphilosophie. Aus der Prämisse, dass die Natur aus einem schöpferischen genialen Akt entstanden ist, erhebt er die Natur zum Vorbild jeglicher Kunst.

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