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Das kalte Herz und andere Märchen
Das kalte Herz und andere Märchen

Peter Munk, ein armer Köhler aus dem Schwarzwald, will Wohlstand und Ansehen erlangen. Als Sonntagskind hat er beim Glasmännlein drei Wünsche frei. Doch er verschleudert alles, was er erhält, und verpfändet sein lebendiges, fühlendes Herz schließlich gegen Geld an den teuflischen Holländer-Michel. Ob der unglückliche Peter sein Herz zurückbekommt? Neben Das kalte Herz enthält diese Ausgabe zusätzlich zwei weitere Stücke aus Hauffs berühmten Märchen-Almanachen: Die Geschichte von dem Gespensterschiff und Die Geschichte vom Kalif Storch. Inhaltsverzeichnis Das kalte Herz - Die Geschichte von dem Gespensterschiff - Die Geschichte vom Kalif Storch Autorenportrait Wilhelm Hauff (29. 11. 1802 Stuttgart - 18. 11. 1827 ebd.) war der Sohn eines württembergischen Beamten; nach Studium der Theologie, Philosophie und Philologie und Promotion in Tübingen arbeitete er zunächst als Hauslehrer, seit 1827 leitete er die Redaktion des Cotta'schen Morgenblatts. Hauff war früh ein erfolgreicher Schriftsteller, seine Märchen zeichnen sich durch die die effektvolle Erweiterung der gängigen Erzähltechniken aus.

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Das Märchen von Amor und Psyche. Lateinisch/Deutsch
Das Märchen von Amor und Psyche. Lateinisch/Deutsch

Das weltberühmte Märchen vom ungleichen Liebespaar, das zwischen Unterwelt und Olymp harte Prüfungen bestehen muss - verursacht durch eigene Schwächen, menschlichen Neid und göttliche Willkür. Doch wahre Liebe kennt bekanntlich keine Hindernisse... Inhaltsverzeichnis Das Märchen von Amor und Psyche / Metamorphosen IV 28 - VI 24 Zum Text Anmerkungen Literaturhinweise Nachwort Autorenportrait Lucius Apuleius ( 124-180) entstammte einer wohlhabenden Familie aus Madaura (Ostalgerien). Er studierte Grammatik und Rhetorik in Karthago und Athen, ehe er nach einem längeren Aufenthalt in Rom 155 nach Madaura zurückkehrte.Apuleius befasste sich nicht allein mit der höheren Bildung, sondern hatte auch lebhaftes Interesse an den orientalischen Kulten, besonders dem ägyptischen Isiskult. Eine konstruierte Mordanklage gegen Apuleius wurde fallen gelassen, aber ein Prozess wegen Zauberei worauf die Todesstrafe stand, kam zustande. Erhalten ist seine Verteidigungsrede Apologie, mit der er dem gegen ihn erhobenen Vorwurf begegnet; er wurde freigesprochen. Kurt Steinmann, geb. 1945, arbeitete bis 2003 als Gymnasiallehrer in der Nähe von Luzern. Seit 1978 hat er zahlreiche Übersetzungen aus dem Griechischen und Lateinischen veröffentlicht (bei Reclam, Insel, Diogenes und Manesse). Seine Übersetzungen dienten auch als Grundlage von Theaterinszenierungen, so in Stuttgart, Oberhausen und in München. Am 19. November 2005 erlebte Jossi Wielers Inszenierung der Bakchen des Euripides, übersetzt von Kurt Steinmann, ihre Premiere an den Münchner Kammerspielen. Steinmann arbeitet gegenwärtig an einer Neuübersetzung der Odyssee.

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Der goldne Topf
Der goldne Topf

»Der goldne Topf«, Hoffmanns »Märchen aus der neuen Zeit«, spielt virtuos mit den Ebenen des Wunderbaren und des Bürgerlich-Philiströsen. Der Weg des Studenten Anselmus von Dresden nach Atlantis wird phantasievoll-humoristisch erzählt und zugleich ironisch reflektiert. Seit langem und mit Recht gilt der Märchenroman als ein Höhepunkt romantischer Erzählkunst. Autorenportrait E. T. A. (Ernst Theodor Amadeus) Hoffmann (24.1.1776 Königsberg - 25.6.1822 Berlin) war ein deutscher Schriftsteller der Romantik, der seinen dritten Vornamen Wilhelm aus Bewunderung für Mozart durch Amadeus ersetzte. Erst nach der Vollendung seiner großen Oper »Undine« 1814 widmete sich der Komponist und Kapellmeister ganz der Literatur. Er schrieb fast ausschließlich Prosagattungen: Geschichten, Novellen, Märchen neben seinen zwei großen Romanen »Elixiere des Teufels« und »Kater Murr«. Hoffmanns romantischer Enthusiasmus und seine Hinwendung zu der Nachtseite der menschlichen Existenz lassen die Grenze zwischen Schein und Wirklichkeit verschwimmen.

Regulärer Preis: CHF 6.19
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Die Historie von der schönen Lau
Die Historie von der schönen Lau

Franz H. Mautner schreibt in einem Mörike-Aufsatz: »Und er hat noch in der letzten Zeile dem Kunstwerke, das dem zerlegenden Forscher allzu leicht als eine wiederholbare Synthese von Stilen erscheint, die unverkennbare Färbung des persönlichen Temperaments gewahrt - Temperament, Ton und Farbe, um derentwillen uns Mörikes Werk wert und unersetzbar ist.« Ok Autorenportrait Mörike, EduardEduard Friedrich Mörike, geboren 1804 in Ludwigsburg, verstorben 1875 in Stuttgart, war ein evangelischer Pfarrer, Lyriker, Erzähler und Übersetzer.

Regulärer Preis: CHF 9.52
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Die Magie der verbotenen Märchen
Die Magie der verbotenen Märchen

Hexen, Gnome und Zwerge der deutschen Märchenwelt legen in diesem Buch ihre Masken ab. Der Volkskundler, Sagensammler und Berner Politiker Sergius Golowin stellt sie uns als eingeweihte Zeugen der verbotenen Wissenschaften des menschlichen Unterbewußtseins vor. Er entschlüsselt die Symbolsprache der Märchen und macht die geheimen Lehren der keltischen Priester, das magische Wissen der nordischen Gottzauberer transparent. Golowin zeigt, daß Mandragora und Bilsenkraut, Eisenhut und Fliegenpilz schon in den Tagen der Höhlenmenschen ihre Wirkung taten. Demjenigen, der ihre Geheimnisse kannte, verliehen sie übermenschliche Stärke und Weisheit. Die Fähigkeit zur kosmischen Schau, die Möglichkeit, dem menschlichen Geist neue "Realitäten" zu erschließen, wird hier als urältestes, wenn auch immer geächtetes menschliches Wissen in Erinnerung gebracht. Autorenportrait Sergius Golowin wurde 1930 in Prag geboren, wuchs jedoch seit 1933 in der Schweiz auf, der Heimat seiner Mutter. Nach seiner Schulzeit arbeitete er u.a. als Bibliotheksassistent und Archivar, später setzte er sich als Politiker für Jugend- und Umweltanliegen ein. Er sammelte und publizierte Sagen im Alpenraum und setzte sich ein für das europäische Nomadentum. Bereits 1969 erhielt er für sein Eintreten für Kulturminderheiten mit eigenem Traditionsbewusstsein den Friedrich-Dürrenmatt-Preis. Seit 1981 lebte er als freier Schriftsteller in Bern, wo er 2006 verstarb. Sergius Golowin verschrieb sich zeitlebens dem Bewahren mytischmagischer Weisheiten. In seinem schriftstellerischen Werk beschäftigte er sich vor allem mit volkskundlichen Themen, Mythen und Esoterik, so auch in den bei Merlin von ihm erschienenen Büchern.

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Die Märchen der Brüder Grimm
Die Märchen der Brüder Grimm

Dieser Band vereint alle Märchen der Gebrüder Grimm. Ungekürzt und im Wortlaut der letzten zu Lebzeiten der Brüder Grimm erschienenen Ausgabe. Ein unvergänglicher Schatz deutscher Literatur. Autorenportrait Jacob (1785-1863) und Wilhelm Grimm (1786-1859) studierten in Marburg Rechtswissenschaften. 1830 erhielten sie einen Ruf an die Universität Göttingen. Dort gehörten sie zu den »Göttinger Sieben«. 1841 ernannte sie König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen zu Mitgliedern der Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin. Von dem Kreis der »Heidelberger Romantik« angeregt, gaben sie »Kinder- und Hausmärchen« und »Deutsche Sagen« heraus. Das letzte umfangreiche gemeinsame Werk der Brüder war das seit 1852 erschienene, zu ihren Lebzeiten nicht mehr vollendete »Deutsche Wörterbuch«.

Regulärer Preis: CHF 17.69
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Die Nibelungen
Die Nibelungen

Vor achthundert Jahren entstand das Nibelungenlied. Diesen klassischen Sagenkreis des Abendlands hat Michael Köhlmeier im freien Vortrag neu erzählt. Auf seine unvergleichliche Art erweckt er den jungen Königssohn Siegfried, den Drachentöter, die schöne Kriemhild und den Hof der Burgunderkönige zu neuem Leben, erzählt von Intrige, Hinterhalt, Rache und Mord so eindrücklich, dass daraus eine ganz heutige Geschichte wird. Die abenteuerliche und märchenhafte Geschichte, wie Siegfried das Schwert Balmung bekommt, den Hort der Nibelungen erobert und dem Zwerg Alberich die Tarnkappe abgewinnt, sein Bad im Blut des Drachen, den er erschlagen hat, gehört zum klassischen Sagenschatz des Abendlandes - und ist erst der Anfang dieses Heldenepos, das Köhlmeier bis hin zum dramatischen und blutigen Fortgang der Ereignisse am Hof von König Etzel lebendig werden läßt. Rezension »Köhlmeier erzählt eindrucksvoll von Intrige, Hinterhalt, Mord und Rache und lässt so eine auch heute relevante Geschichte entstehen.« Medianet (A) 20170127 Autorenportrait Michael Köhlmeier, 1949 in Hard am Bodensee geboren, lebt in Hohenems/Vorarlberg und Wien. Der österreichische Bestsellerautor wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Manès-Sperber-Preis, dem Anton-Wildgans-Preis, dem Grimmelshausen-Preis, 2017 mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie dem Marie Luise Kaschnitz-Preis für sein Gesamtwerk und 2019 mit dem Ferdinand-Berger-Preis. Im Jahr 2020 war er Träger des Johann-Nestroy-Rings.

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Die schönsten Sagen des klassischen Altertums
Die schönsten Sagen des klassischen Altertums

Von Prometheus, der die Menschen erschuf, von der Flucht von Dädalus und Ikarus und von Jason, der das Goldene Flies raubt - die Schicksale der Götter und Menschen, ihre Mythen und Abenteuer, ihre Kämpfe um Liebe und Tod sind in der Sammlung von Gustav Schwab noch bis heute lebendig. Aus verschiedenden, antiken Quellen gespeist, präsentiert sich in Schwabs Nacherzählungen ein Panorama abendländischer Kultur, das längst zum Standardwerk geworden ist. Eine Auswahl der schönsten Sagen sind hier versammelt. Enthält: Ältere griechische Sagen Die Argonautensage Aus der Heraklessage Die Sagen Trojas Odysseus Äneas Autorenportrait Gustav Schwab wurde 1792 in ein evangelisch-humanistisch geprägtes Elternhaus hineingeboren. Nach dem Gymnasium studierte er zunächst Philologie, Philosophie und später Theologie. Ab 1825 arbeitete er im F.A. Brockhaus Verlag für eine literarische Zeitschrift bevor er 1828 Redaktionsmitglied des Johann Friedrich Cotta Verlages wurde. Durch diese Position entwickelte sich Schwab zu einem Mäzen für viele junge Autoren. Unter anderem gehörten Eduard Mörike und Wilhelm Hauff zu seinen Schützlingen. 1837 übernahm er die Leitung des Pfarramtes in Gormaringen und widmete sich neben dem Predigen der Sagenwelt der griechisch-römischen Antike. Von 1838 bis 1840 trug er die Originaltexte der großen Epen der Antike zusammen, übersetzte sie und erzählte sie für Kinder und Jugendliche neu. Die drei Bände der »Sagen des klassischen Altertums« beeinflussen noch heute die Rezeption der antiken Mythologie im deutschsprachigen Raum, sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen. 1841 kehrte Schwab nach Stuttgart zurück, wo ihm das Stadtpfarramt St. Leonhard übertragen wurde. 1847 verlieh ihm die Universität Tübingen die Ehrendoktorwürde. Er verstarb 1850 in Stuttgart.

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English Fairy Tales Englische Märchen
English Fairy Tales Englische Märchen

14 bekannte und unbekannte Märchen aus der Sammlung von Joseph Jacobs Inhalt Jack the Giant-Killer - Hans Riesentöter The Well of the World's End - Der Brunnen am Ende der Welt Cap o' Rushes - Binsenkappe The Three Wishes - Die drei Wünsche The History of Tom Thumb - Die Geschichte von Tom Däumling Jack and the Beanstalk - Jack und der Bohnenstängel Kate Crackernuts - Nussknackerkäthchen The Old Woman and Her Pig - Die alte Frau und das Schwein The Three Bears - Die drei Bären The Stars in the Sky - Die Sterne am Himmel Three Little Pigs - Die drei kleinen Schweine Tamlane - Tamlane Whittington and His Cat - Whittington und seine Katze The Pedlar of Swaffham - Der Trödler von Swaffham dtv zweisprachig - Die Vielfalt der Sprachen auf einen Blick Die Reihe umfasst drei Sprach-Niveaus - Einsteiger, Fortgeschrittene und Könner - und mittlerweile über 130 Titel in vielen Sprachen. Landeskunde, Kulturgeschichte und Redewendungen, zeitgenössische und klassische Texte in unterschiedlichen Formen und Genres - von der Kurzgeschichte bis zum Krimi - für jeden Lesegeschmack ist etwas dabei. Einzigartig ist die konsequente Zeilengleichheit zwischen Originaltext und Übersetzung, damit man vom ersten bis zum letzten Wort in zwei Sprachwelten zuhause ist. Inhaltsverzeichnis Aus dem Inhalt: Jack the Giant-Killer - Hans Riesentöter The Well of the World's End - Der Brunnen am Ende der Welt Cap o' Rushes - Binsenkappe The Three Wishes - Die drei Wünsche The History of Tom Thumb - Die Geschichte von Tom Däumling Jack and the Beanstalk - Jack und der Bohnenstängel Kate Crackernuts - Nussknackerkäthchen The Old Woman and Her Pig - Die alte Frau und das Schwein The Three Bears - Die drei Bären The Stars in the Sky - Die Sterne am Himmel Three Little Pigs - Die drei kleinen Schweine Tamlane - Tamlane Whittington and His Cat - Whittington und seine Katze The Pedlar of Swaffham - Der Trödler von Swaffham

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Ilias
Ilias

Wie ein Paukenschlag markiert die »Ilias« den Beginn der abendländischen Literatur: als Groß-Epos, das die heute allbekannte Geschichte vom zehnjährigen Kampf um Troja erzählt, indem es doch nur die Handlung von rund 50 Tagen aus dem letzten Kriegsjahr schildert. Schon dieser erzähltechnische Kunstgriff zeigt die kompositorische Meisterleistung, durch die das Werk poetische Maßstäbe für alle Zeiten setzte - und der Name Homers zum Inbegriff des Dichters schlechthin wurde. Die Übersetzung von Roland Hampe liegt in der Versform vor. Autorenportrait Homer (Homeros, etwa 7. oder 8. Jhd. v. Chr.) ist das größte Mysterium der frühen abendländischen Literaturgeschichte: Weder ist bekannt, wann er geboren wurde, wann er gestorben ist noch ob es ihn überhaupt gegeben hat. So wird z. B. angenommen, dass es sich weniger um eine reale Person als um einen künstlerischen Stil handelt, der von einer Gruppe von Dichtern gepflegt wurde. Homers »Ilias« ist bevölkert von berühmten Mythen wie etwa dem Raub der Helena durch Paris oder dem Kampf zwischen Achilles und Hektor. Daneben steht Odysseus, der es schafft, den Trojanischen Krieg mit seiner List - dem Trojanischen Pferd - für die Griechen zu entscheiden. Die »Odyssee«, Homers zweites Epos, handelt von Odysseus' darauffolgender langer und beschwerlicher Heimkehr. Dabei muss sich der Held beispielsweise gegen den Zyklopen Polyphem oder die Sirenen behaupten. Homer gehört zu den fundamentalen Mythenstiftern der abendländischen Tradition. So bearbeiten Nachfolger den trojanischen Sagenkreis, indem sie ihn etwa wie in »Nostoi« mittels weiterer Rückreisen von Helden wie Agamemnon oder Menelaos anreichern, oder ihn wie in »Batrachomyomachia«, auch bekannt unter »Der Froschmäusekrieg«, parodieren.

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Lebensansichten des Katers Murr
Lebensansichten des Katers Murr

Mit Anhang und Nachwort Autorenportrait E. T. A. (Ernst Theodor Amadeus) Hoffmann (24.1.1776 Königsberg - 25.6.1822 Berlin) war ein deutscher Schriftsteller der Romantik, der seinen dritten Vornamen Wilhelm aus Bewunderung für Mozart durch Amadeus ersetzte. Erst nach der Vollendung seiner großen Oper »Undine« 1814 widmete sich der Komponist und Kapellmeister ganz der Literatur. Er schrieb fast ausschließlich Prosagattungen: Geschichten, Novellen, Märchen neben seinen zwei großen Romanen »Elixiere des Teufels« und »Kater Murr«. Hoffmanns romantischer Enthusiasmus und seine Hinwendung zu der Nachtseite der menschlichen Existenz lassen die Grenze zwischen Schein und Wirklichkeit verschwimmen.

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Peter Schlemihls wundersame Geschichte
Peter Schlemihls wundersame Geschichte

Adelbert von Chamisso (Louis Charles Adelaide de Ch.), Dichter und Naturforscher, wurde am 30.1.1781 als Sohn eines lothringischen Offizers auf Schloß Boncourt (Champagne) geboren und starb am 21.1.1838 in Berlin. Seine nach der Konfiskation gänzlich verarmten Eltern flüchteten 1790 mit dem Kind vor der Fränzöischen Revolution nach Lüttich. Von dort kamen sie über Den Haag, Düsseldorf und Bayreuthz nach Berlin. Dort wurde Chamisso 1801 Leutnant mit einem preußischen Regiment. Vom Millitärdienst enttäuscht, nahm er 1806 seinen Abschied und widmete sich in Frankreich und auf dem Gut der Mme. de Stael naturwissenschaftliche Studien. 1812-1815 Studium der Medizin und Botanik in Berlin. 1815-1818 nahm Chamisso als Naturforscheran einer russischen Weltumsegelung teil, die er in seinen "Bemerkungen und Ansichten auf einer Entdeckungsreise" (1821) schilderte. Seine symbolische Novelle vom verkauften Schatten, "Peter Schlemihls wundersame Geschichte", schrieb er während der Freiheitskriege 1813 in Kunersdorf. In fast alle Weltsprachen übersetzt, machte sie ihren Verfasser weltberühmt. Die reizvollsten Illustrationen zu "Peter Schlemihls wundersame Geschichte" erschienen 1908. Mit ihren hat Emil Preetouris (1883-1973) - Mitarbeiter der Zeitschriften "Simplicissismus" und "Jugend" - seine Laufbahn als Erneuerer der Buchkunst und als einer der einflußreichsten Graphiker unseres Jahrhunderts begonnen. Seine Essay "Adelbert von Chamisso" schrieb Thomas Mann 19211 eigens für die Einzelausgabe dieser Novelle. Autorenportrait Adelbert von (eig. Louis Charles Adelaide de) Chamisso wurde am 30. Januar 1781 auf Schloß Boncourt in der Champagne geboren und starb am 21. August 1838 in Berlin. 1790 Flucht mit den Eltern vor der Revolution u. a. nach Lüttich, Den Haag, schließlich 1796 nach Berlin. 1798 Fähnrich. 1801 Leutnant. 1804-06 Mitherausgeber des 'Grünen Musenalmanachs'. 1810 Bekanntschaft mit Ludwig Uhland und durch August Wilhelm Schlegel mit Madame de Staël. 1812-15 Botanik- und Medizinstudium in Berlin. 1815-18 Weltreise mit der russischen Expedition 'Rurik'. 1819 Adjunkt und später Kustos beim Botanischen Garten in Berlin. 1832-39 gemeinsam mit Gustav Schwab Herausgeber des 'Deutschen Musenalmanachs'. Thomas Mann, geboren 1875 in Lübeck, war einer der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts. 1901 erlangte er mit seinem Debütroman Buddenbrooks weltweite Anerkennung und erhielt 1929 den Nobelpreis für Literatur. Zu seinen bekanntesten Werken gehören Der Zauberberg, Doktor Faustus und Joseph und seine Brüder. Mann emigrierte 1933 aus Deutschland und lebte später in den USA und der Schweiz, wo er 1955 in Zürich verstarb. Adelbert von (eig. Louis Charles Adelaide de) Chamisso wurde am 30. Januar 1781 auf Schloß Boncourt in der Champagne geboren und starb am 21. August 1838 in Berlin. 1790 Flucht mit den Eltern vor der Revolution u. a. nach Lüttich, Den Haag, schließlich 1796 nach Berlin. 1798 Fähnrich. 1801 Leutnant. 1804-06 Mitherausgeber des 'Grünen Musenalmanachs'. 1810 Bekanntschaft mit Ludwig Uhland und durch August Wilhelm Schlegel mit Madame de Staël. 1812-15 Botanik- und Medizinstudium in Berlin. 1815-18 Weltreise mit der russischen Expedition 'Rurik'. 1819 Adjunkt und später Kustos beim Botanischen Garten in Berlin. 1832-39 gemeinsam mit Gustav Schwab Herausgeber des 'Deutschen Musenalmanachs'.

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Sagen des klassischen Altertums
Sagen des klassischen Altertums

Michael Köhlmeier hat etwas Ungewöhnliches gewagt: Seinen Homer im Kopf, hat er in vierzehn Rundfunkfolgen die Sagen des klassischen Altertums frei erzählt. Den lockeren und leichten Ton behielt er in der Buchfassung bei - und bietet damit dem Leser ein einmaliges Leseerlebnis und Lesevergnügen. Die Begriffe sind jedem geläufig: vom Öpidus-Komplex bis zur Achilles-Ferse, von den Tantalos-Qualen bis zum Trojanischen Pferd oder zum Danaer-Geschenk, was übrigens genau dieses Pferd ist. Aber wer kennt noch all die Sagen und Geschichten wirklich, aus denen sie stammen? Michael Köhlmeier erzählt die besten Geschichten und Abenteuer der antiken Helden und Götter in leichtem sehr menschlichem Ton. Autorenportrait Michael Köhlmeier, 1949 in Hard am Bodensee geboren, lebt in Hohenems/Vorarlberg und Wien. Der österreichische Bestsellerautor wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Manès-Sperber-Preis, dem Anton-Wildgans-Preis, dem Grimmelshausen-Preis, 2017 mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung sowie dem Marie Luise Kaschnitz-Preis für sein Gesamtwerk und 2019 mit dem Ferdinand-Berger-Preis. Im Jahr 2020 war er Träger des Johann-Nestroy-Rings.

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Sieben Legenden
Sieben Legenden

Aus sieben Heiligenlegenden, die er in der Legendensammlung des lutherischen Theologen Kosegarten findet, macht Keller eine »erotisch-weltliche Historie«, in der »die Jungfrau Maria die Schutzpatronin der Heiratslustigen ist«. Der 1872 erschienene Novellenzyklus schließt mit dem 'Tanzlegendchen' ab. Dort ist der Himmel vom munteren Treiben der heidnischen Musen erfüllt, die von der Trinität misstrauisch beäugt werden. Inhaltsverzeichnis Eugenia - Die Jungfrau und der Teufel - Die Jungfrau als Ritter - Die Jungfrau und die Nonne - Der schlimm-heilige Vitalis - Dorotheas Blumenkörbchen - Das Tanzlegendchen Autorenportrait Gottfried Keller (19.7.1819 Zürich - 15.7.1890 Zürich) absolvierte eine Lehre als Vedutenmaler, studierte an der Münchner Kunstakademie, später Philosophie in Heidelberg. 1855 kehrte er in die Schweiz zurück und lebte zunächst ohne Einkommen bei seiner Mutter und seiner Schwester Regula, bis er 1861 Erster Stadtschreiber des Kantons Zürich wurde und ab 1876 als freier Schriftsteller lebte. Kellers Werke werden dem bürgerlichen Realismus zugeordnet, sein autobiographisch geprägter Roman »Der grüne Heinrich« führt die Tradition des Bildungsromans in skeptischer Weise weiter, sein bekanntester Novellen-Zyklus »Die Leute von Seldwyla« verbindet im »Keller-Ton« (den Ausdruck prägte Theodor Fontane) Realismus mit humorvoller Satire.

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Turandot
Turandot

Von Goethe gelobt, von Schiller übersetzt, von den deutschen Romantikern zum Modell erhoben- der venezianische Graf Carlo Gozzi, literarisch und politisch der große Gegenspieler Goldonis, war von Anbeginn ein auch in Deutschland höchst erfolgreicher Dramatiker. "Turandot", 1762 entstanden, ist dank der Vertonung durch Puccini das wohl bekannteste seiner Märchendramen.

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Undine
Undine

Fouques reizendes Naturkind Undine, das erst durch die Liebe zu einem Menschen eine Seele erhalten kann, wurde schnell zu einer Figur der Weltliteratur, die in zahlreichen literarischen Variationen, in Ballett und Oper, vor allem aber durch Fouques eigene märchenhafte Erzählung nach wie vor lebendig ist. Mit einer Nachbemerkung Autorenportrait Friedrich Baron de la Motte Fouqué (12. 2. 1777 Brandenburg, Havel - 23. 1. 1843 Berlin) gehört zu den wichtigsten Vertretern der Romantik. In literarischen Kreisen und Zirkeln trat er als Förderer und Herausgeber auf; seine Prosa, dramatischen Werke und Lyrik machten ihn zu einem der populärsten Dichter seiner Epoche.

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Von dem Fischer un syner Fru
Von dem Fischer un syner Fru

Dieses Buch hat eine vielfache Geschichte: Zum einen enthält es das Märchen, das der Hamburger Maler Philipp Otto Runge nach der Volksüberlieferung aufgeschrieben hat und das später von den Brüdern Grimm in deren Märchensammlung übernommen wurde. Zum anderen enthält es die 1913 von Marcus Behmer geschaffenen Illustrationen. Erstmals erschien dieses kleine Buch 1920 und gehört zu jenen Veröffentlichungen, die das bibliophile Anliegen des Insel Verlages auf das Beste bezeugen. In bewußter Wahl von Papier, Schrift, Satz, Format und Illustration war eine Ausgabe entstanden, die wohl zu Recht von Buchliebhabern und Fachleuten - wie Hans A. Halbey schrieb - als »eines der vollkommensten Buchkunstwerke des zwanzigsten Jahrhunderts« geschätzt wird. Nun wird eine dritte - festtägliche - Fassung vorgelegt: mit farbigen Bildern, deren Reproduktion ein von Marcus Behmer koloriertes Exemplar der Ausgabe von 1920 zugrunde liegt; und einem zusätzlichen, sich dem Künstler widmenden Nachwort. Autorenportrait Johnson, UweUwe Johnson wurde am 20. Juli 1934 in Kammin (Pommern), dem heutigen Kamien Pomorski, geboren und starb am 22. oder 23. Februar 1984 in Sheerness-on-Sea. 1945 floh er mit seiner Mutter und seiner Schwester zunächst nach Recknitz, dann nach Güstrow in Mecklenburg. Sein Vater wurde von der Roten Armee interniert und 1948 für tot erklärt. 1953 schrieb er sich an der Universität Leipzig als Germanistikstudent ein und legte sein Diplom über Ernst Barlachs Der gestohlene Mond ab. Bereits während des Studiums begann er mit der Niederschrift des Romans Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953. Er bot ihn 1956 verschiedenen Verlagen der DDR an, die eine Publikation ablehnten. 1957 lehnte auch Peter Suhrkamp die Veröffentlichung ab. Der Roman wurde erst nach dem Tode von Uwe Johnson veröffentlicht. Der erste veröffentlichte Roman von Uwe Johnson ist Mutmassungen über Jakob. Von 1966 - 1968 lebte Uwe Johnson in New York. Das erste Jahr dort arbeitete er als Schulbuch-Lektor, das zweite wurde durch ein Stipendium finanziert. Am 29. Januar 1968 schrieb er in New York die ersten Zeilen der Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl nieder. Deren erste 'Lieferung' erschien 1970. Die Teile zwei und drei schlossen sich 1971 und 1973 an. 1974 zog Uwe Johnson nach Sheerness-on Sea in der englischen Grafschaft Kent an der Themsemündung. Dort begann er unter einer Schreibblockade zu leiden, weshalb der letzte Teil der Jahrestage erst 1983 erscheinen konnte. 1979 war Uwe Johnson Gastdozent für Poetik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt. Ein Jahr später erschienen seine Vorlesungen unter dem Titel Begleitumstände. Sein Nachlass befindet sich im Uwe Johnson-Archiv an der Universität Rostock.

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