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Briefe an Axel Juncker
Briefe an Axel Juncker

Axel Juncker, zuerst Rilkes Berliner Buchhändler, dann der Verleger seines Novellenbandes »Die Letzten« (1901), seiner Gedichtsammlung Das »Buch der Bilder« (1902 und 1906) sowie einer Einzelausgabe der »Weise von Liebe und Tod des Cornet Christoph Rilke« (1906) war der Adressat von Rainer Maria Rilkes Briefen, die den Zeitraum von 1900 bis 1926 mit dem Schwergewicht in den Jahren 1901 bis 1906 umfassen. Der Band enthält 138 Briefe und Karten Rilkes an Axel Juncker, eine Reihe von Manuskriptbeurteilungen durch Rilke und einen Anhang mit bisher unbekannten Besprechungen von Rilkes Büchern »Das tägliche Leben« (1901), »Die Letzten« (1901) und Das »Buch der Bilder«: (1902). Die Antworten Junckers wurden, soweit erhalten, in den ausführlichen Erläuterungen berücksichtigt. Autorenportrait Rainer Maria Rilke wurde am 4. Dezember 1875 in Prag geboren. Nach dem Abbruch der Militärschule studierte er Literatur, Kunstgeschichte und Philosophie in Prag, München und Berlin und schrieb Gedichte. Nach einer Liaison mit der verheirateten Lou Andreas-Salomé heiratete er 1901 Clara Westhoff, die Scheidung folgte schon im folgenden Jahr. Aus Geldnot nahm Rilke Auftragsarbeiten an und reiste 1902 nach Paris, wo das Gedicht Der Panther entstand. Rilke unternahm Reisen nach Nordafrika, Ägypten und Spanien. Rilkes Tagebuchroman Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge wurde 1910 veröffentlicht. 1919 siedelte er in die Schweiz über. In den 1920er Jahren erkrankte er an Leukämie und verstarb schließlich am 29. Dezember 1926 im Sanatorium Valmont bei Montreux in der Schweiz. Rainer Maria Rilke ist einer der bedeutendsten Lyriker deutscher Sprache. Seit dem Jahr 1900 ist er Autor des Insel Verlages, sein Werk wird hier geschlossen betreut. Renate Scharffenberg, geboren 1924, studierte Deutsch, Englisch und Geschichte in Marburg, wo sie während des Lehramts-Studiums begann, für den Insel-Verleger Anton Kippenberg zu arbeiten. In Ihrer Promotion befasste sie sich mit Teilen des Archivs des Insel Verlags. Zusammen mit Ingeborg Schnack veröffentlichte sie in mehreren Editionen die Rilke-Chronik sowie einige Briefwechsel des Dichters, bis sie 2013 verstarb. Rainer Maria Rilke wurde am 4. Dezember 1875 in Prag geboren. Nach dem Abbruch der Militärschule studierte er Literatur, Kunstgeschichte und Philosophie in Prag, München und Berlin und schrieb Gedichte. Nach einer Liaison mit der verheirateten Lou Andreas-Salomé heiratete er 1901 Clara Westhoff, die Scheidung folgte schon im folgenden Jahr. Aus Geldnot nahm Rilke Auftragsarbeiten an und reiste 1902 nach Paris, wo das Gedicht Der Panther entstand. Rilke unternahm Reisen nach Nordafrika, Ägypten und Spanien. Rilkes Tagebuchroman Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge wurde 1910 veröffentlicht. 1919 siedelte er in die Schweiz über. In den 1920er Jahren erkrankte er an Leukämie und verstarb schließlich am 29. Dezember 1926 im Sanatorium Valmont bei Montreux in der Schweiz. Rainer Maria Rilke ist einer der bedeutendsten Lyriker deutscher Sprache. Seit dem Jahr 1900 ist er Autor des Insel Verlages, sein Werk wird hier geschlossen betreut.

Regulärer Preis: CHF 26.12
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Das lyrische Drama des Fin de siecle
Das lyrische Drama des Fin de siecle

Szondis Vorlesung aus dem Wintersemester 1965/66 setzt die Analyse jener Krise des Dramas fort, der schon sein erstes Buch über die Theorie des modernen Dramas gewidmet war. Sie behandelt vor allem die Hérodiade von Mallarmé und die Kleinen Dramen des jungen Hofmannsthal. Bei aller Verschiedenartigkeit der Gegenstände, die unterschiedliche Gesichtspunkte verlangen, sind den Untersuchungen viele Perspektiven gemeinsam: der Blick auf die Entstehungsgeschichte, auf den Zusammenhang zwischen Lyrik und lyrischer Dramatik, auf die Dialektik von Scheitern und Gelingen, auf die lyrische und dramatische Selbstreflexion der Werke. Der Band enthält außer dem Text der Vorlesung einige Materialien zu ihr sowie den Text von Szondis erster Vorlesung (aus dem Jahre 1955) über Rilkes Duineser Elegien. Autorenportrait Szondi, PeterPeter Szondi (1929-1971) war Literaturwissenschaftler, Kritiker, Übersetzer und Essayist. Von 1965 bis zu seinem Tod war er Ordinarius und Direktor des neugegründeten Seminars für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin.

Regulärer Preis: CHF 20.13
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Das offene Kunstwerk
Das offene Kunstwerk

»Die moderne Kunst hat seit der Romantik - so Ecos These - Unabgeschlossenheit, das Fragment, das offene Kunstwerk zum Programm erhoben. Gewisse Tendenzen in der Kunst der Gegenwart wie die Versuche, das Publikum als Gestalter in die Kunstszene mit einzubeziehen oder den Interpreten zu schöpferischer Produktion anzuregen, indem ihm vom Komponisten Partiturteile in der Art eines Zusammensetzspiels in die Hand gegeben werden, die er nach eigenem Belieben kombinieren kann, verwirklichen auf besonders radikale Weise die Ästhetik oder Poetik des offenen Kunstwerks.« (Gert Ueding) Im zweiten Teil seines Buches exemplifiziert Eco seine Theorie an den Poetiken von Joyce. Inhaltsverzeichnis Das offene Kunstwerk. Form und Unbestimmtheit in gegenwärtigen Poetiken. Die Poetiken von Joyce. Von der Summa zu Finnegans Wake Autorenportrait Umberto Eco, geboren 1932 in Alessandria, lebte zuletzt in Mailand. Er studierte Pädagogik und Philosophie und promovierte 1954 an der Universität Turin. Anschließend arbeitete er beim Italienischen Fernsehen und war als freier Dozent für Ästhetik und visuelle Kommunikation in Turin, Mailand und Florenz tätig. Seit 1971 unterrichtet eer Semiotik in Bologna. Eco erhielt neben zahlreichen Auszeichnungen den "Premio Strega" (1981) und wurde u. a.1988 zum Ehrendoktor der Pariser Sorbonne ernannt. Er verfasste zahlreiche Schriften zur Theorie und Praxis der Zeichen, der Literatur, der Kunst und nicht zuletzt der Ästhetik des Mittelalters. Seine Romane "Der Name der Rose" und "Das Foucaultsche Pendel" sind Welterfolge geworden. 2011 wurde Umberto Eco mit dem "Premio Pavese" ausgezeichnet und 2014 erhielt er den "Gutenberg-Preis" der Landeshauptstadt Mainz und der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft. Er verstarb 2016.

Regulärer Preis: CHF 25.30
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Das Reich der Zeichen
Das Reich der Zeichen

Auf einer Reise nach Japan wurde er mit der japanischen Zeichenwelt vertraut und bemerkte, daß diese Zeichen seiner Vorstellung vom Zeichen am nächsten kamen. Das japanische Zeichen ist stark: Es ist in bewundernswerter Weise Regeln unterworfen, angeordnet, dargestellt, niemals naturalisiert oder rationalisiert. Das japanische Zeichen ist leer: Sein Signifikat flieht, es gibt keinen Gott, keine Wahrheit, keine Moral, die diesen Signifikanten zugrunde liegt, die ohne ihr Gegenstück herrschen. Und vor allem sind die höhere Qualität dieses Zeichens, die Anmut seiner Behauptung und der erotische Charme, mit dem es auftritt, überall eingeprägt, auf den belanglosesten Gegenständen und Verhaltensweisen, die wir normalerweise in das Gebiet des Unbedeutenden oder Banalen verweisen. Autorenportrait Barthes, RolandRoland Barthes wurde am 12. November 1915 in Cherbourg geboren und starb am 26. März 1980 in Paris an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Er studierte klassische Literatur an der Sorbonne und war danach als Lehrer, Bibliothekar und Lektor in Ungarn, Rumänien und Ägypten tätig. Ab 1960 unterrichtete er an der École Pratique des Hautes Études in Paris. 1976 wurde er auf Vorschlag Michel Foucaults ans Collège de France auf den eigens geschaffenen Lehrstuhl »für literarische Zeichensysteme« berufen. In Essais critiques beschäftigt sich Barthes mit dem avantgardistischen Theater. Prägend für ihn waren unter anderem Brecht, Gide, Marx, de Saussure sowie Jacques Lacan. Zudem war Barthes ein musikbegeisterter Mensch, vor allem als Pianist und Komponist.

Regulärer Preis: CHF 16.99
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Der Detektiv-Roman
Der Detektiv-Roman

In diesem 1925 abgeschlossenen Text zeigt sich bereits deutlich, was Kracauers ganzes Denken auszeichnet: der Blick des »wunderlichen Realisten« saugt sich gleichsam an den Sachen fest; apokryphe Phänomene, z. B. die banalen Topoi eines literarischen Genres, werden ihm zu geschichtsphilosophischen Allegorien, die Licht werfen auf die gesellschaftliche Wirklichkeit, als deren Ablagerung sie erscheinen. Autorenportrait Kracauer, SiegfriedSiegfried Kracauer, geboren am 8. Februar 1889 in Frankfurt am Main, war Architekt, Soziologe, Filmkritiker und Geschichtsphilosoph. Er gilt als einer der bedeutendsten Feuilletonisten der Weimarer Republik und leitete von 1930 bis 1933 die Feuilleton-Redaktion der Frankfurter Zeitung. Mit Die Angestellten veröffentlichte Kracauer 1930 die erste empirisch-soziologische Studie in Deutschland. Er wird darüber hinaus zu den Begründern der Filmsoziologe gezählt. 1933 floh Kracauer mit seiner Frau nach Paris und 1941, nach Kriegsbeginn, nach New York. Am 26. November 1966 starb er dort an einer Lungenentzündung. Zu den wichtigsten Werken Kracauers zählen neben Die Angestellten u.a. die Theorie des Films, die Essaysammlung Von Caligari zu Hitler und der Roman Ginster.

Regulärer Preis: CHF 16.67
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Die Lust am Text
Die Lust am Text

Das abstrakteste Instrumentarium moderner Semiologie dient dazu, dem Leser ein unmittelbares sinnliches Vergnügen am Text zu vermitteln. Diese Lust erwächst aus der intellektuellen und moralischen Prinzipienlosigkeit des Lesenden, dem im Moment der Lektüre nichts fremd, der allen Einflüsterungen zugänglich ist. Wie das im einzelnen - und im besonderen bei Roland Barthes (1915-1980), dem wichtigsten Vertreter strukturalistischer Literaturbetrachtung - vor sich geht, wird in scheinbar beiläufigen, jedoch äußerst kunstvollen Aphorismen und Exkursen verdeutlicht. Autorenportrait Barthes, RolandRoland Barthes wurde am 12. November 1915 in Cherbourg geboren und starb am 26. März 1980 in Paris an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Er studierte klassische Literatur an der Sorbonne und war danach als Lehrer, Bibliothekar und Lektor in Ungarn, Rumänien und Ägypten tätig. Ab 1960 unterrichtete er an der École Pratique des Hautes Études in Paris. 1976 wurde er auf Vorschlag Michel Foucaults ans Collège de France auf den eigens geschaffenen Lehrstuhl »für literarische Zeichensysteme« berufen. In Essais critiques beschäftigt sich Barthes mit dem avantgardistischen Theater. Prägend für ihn waren unter anderem Brecht, Gide, Marx, de Saussure sowie Jacques Lacan. Zudem war Barthes ein musikbegeisterter Mensch, vor allem als Pianist und Komponist.

Regulärer Preis: CHF 16.86
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Die simple Kunst des Mordes
Die simple Kunst des Mordes

Chandler über Chandler, den Kriminalroman, das Handwerk des Schreibens, Filmwelt und Fernsehen, das Verlagswesen, Katzen, berühmte Verbrechen, seine Romane und Kurzgeschichten - und über Philip Marlowe. Hier kommt Chandler selbst zu Wort. In Briefen an seine Verleger, Agenten, Freunde und Schriftstellerkollegen, in Essays, Notizen und Fragmenten entsteht das intime, überraschende Poträt eines außergewöhnlichen Schriftstellers. Rezension »Auch in 100 Jahren wird man noch die Romane Raymond Chandlers lesen. Er ist der brillanteste amerikanische Autor aller Zeiten.« Ansgar Lange / Preußische Allgemeine Zeitung Preußische Allgemeine Zeitung Autorenportrait Raymond Chandler, geboren 1888 in Chicago, wuchs in England auf. Er übte verschiedenste Berufe aus, bevor er ab 1932 ernsthaft zu schreiben begann. Chandler wurde nicht nur mit seinen Romanen um den Privatdetektiv Philip Marlowe zum Klassiker der Kriminalliteratur. Er verfasste auch berühmte Drehbücher für Billy Wilder und Alfred Hitchcock. Raymond Chandler starb 1959 in La Jolla, Kalifornien.

Regulärer Preis: CHF 9.24
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Die Theorie des bürgerlichen Trauerspiels im 18. Jahrhundert
Die Theorie des bürgerlichen Trauerspiels im 18. Jahrhundert

Die hier vorgelegten Analysen Szondis beabsichtigen in methodischer Hinsicht eine Konkretisierung der Theorie des modernen Dramas. Sie sind der Versuch einer soziologischen Theorie des frühen bürgerlichen Trauerspiels. Dabei geht es Szondi weniger um die Spuren der Realgeschichte in der dargestellten Wirklichkeit. Die Aufgabe der Literatursoziologie sieht er vielmehr darin, die Vermittlungen evident zu machen, durch die hindurch die Werke und ihre Theorie historisch, und das heißt auch gesellschaftlich, bedingt sind. Inhaltsverzeichnis Fietkau, Wolfgang: Molière in der Perspektive einer lecture sociologique - Versuch einer Rekonstruktion Autorenportrait Szondi, PeterPeter Szondi (1929-1971) war Literaturwissenschaftler, Kritiker, Übersetzer und Essayist. Von 1965 bis zu seinem Tod war er Ordinarius und Direktor des neugegründeten Seminars für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der Freien Universität Berlin.

Regulärer Preis: CHF 12.91
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Die Welt von gestern
Die Welt von gestern

Diese Erinnerungen eines Europäers zeigen noch einmal die Gelöstheit und Heiterkeit Wiens und Österreichs in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg, die Welt der Sicherheit, die Stefan Zweig selbst wie einigen, wenn auch nicht allen, die individuelle Freiheit zu garantieren vermochte; sie zeigen Glanz und Schatten über Europa bis zum Sonnenuntergang, bis zu Hitlers Machtausübung, bis Europa »sich zum zweiten Mal selbstmörderisch zerfleischte im Bruderkriege«. Stefan Zweig hat »die Welt von Gestern« als Zeitzeuge aufgezeichnet und dabei nicht so sehr sein eigenes Schicksal festgehalten, sondern das seiner Generation; er hat mit diesem Buch, weit über das Persönliche hinaus, ein Kompendium der geistigen Welt in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts erstellt. Inhaltsverzeichnis Aus dem Inhalt: Die Welt der Sicherheit. Die Schule im vorigen Jahrhundert. Eros Matutinus. Universitas vitae. Paris, die Stadt der ewigen Jugend. Umwege auf dem Wege zu mir selbst. Über Europa hinaus. Glanz und Schatten über Europa. Die ersten Stunden des Krieges von 1914. Der Kampf um die geistige Brüderschaft. Im Herzen Europas. Heimkehr nach Österreich. Wieder in der Welt. Sonnenuntergang. Incipit Hitler. Die Agonie des Friedens. Rezension Noch einmal wird das alte Europa lebendig, noch einmal betrauert man seinen Untergang Ulrich Greiner Die Zeit 20181122 Autorenportrait Stefan Zweig wurde am 28. November 1881 in Wien geboren und lebte ab 1919 in Salzburg, bevor er 1938 nach England, später in die USA und schließlich 1941 nach Brasilien emigrierte. Mit seinen Erzählungen und historischen Darstellungen erreichte er weltweit in Millionenpublikum. Zuletzt vollendete er seine Autobiographie 'Die Welt von Gestern' und die 'Schachnovelle'. Am 23. Februar 1942 schied er zusammen mit seiner Frau »aus freiem Willen und mit klaren Sinnen« aus dem Leben.

Regulärer Preis: CHF 15.87
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Ein Sommer mit Goethe
Ein Sommer mit Goethe

"Es ist keine Schande, Goethe nicht gelesen zu haben. Es ist nur schade. Und man kann es ändern." Gustav Seibts kleiner Goethe-Sommerkurs wendet sich an alle, die den Klassiker aus Weimar immer schon einmal kennenlernen wollten, aber sich nicht so recht herangetraut oder bestenfalls einmal Wer reitet so spät durch Nacht und Wind gelesen haben. In fünfzig Kapiteln führt dieses Buch uns mitten hinein in den Kosmos Goethes, stets mit O-Ton zur Hand, und zeigt uns, was er über die Liebe dachte, über Freundschaft, Freiheit, Ordnung und die Natur, sogar über Gott oder auch einfach nur über das richtige Outfit und die Kunst von Jungsein und Altern. Ein Sommer mit Goethe ist keine mit Zitaten garnierte Kurzbiographie in Episoden. Die Latte liegt höher. Es ist ein bestens gelauntes Goethe-Buch, das Lust macht zum Selberlesen und Mitdenken, indem es Goethe in seinem Dichten und Nachdenken und Formulieren vorstellt, nach Themen und durchgehenden Motiven geordnet, der Chronologie seiner Werke folgend, alle Gattungen einbeziehend und stets verführerisch lockend mit ausgesuchten Goethe-Texten. Keiner dieser Ausflüge in Goethes Welt dauert länger als drei Seiten, jeder endet mit einer kleinen Zwischenmusik in Form eine Goethe-Spruchs oder -Gedichts. Der Cicerone, der uns diesen strahlenden Sommer mit Goethe beschert, gehört zu den besten Kennern, die wir in Deutschland haben. Gustav Seibt wirbt auf unwiderstehliche Weise für unseren Nationaldichter und bietet auf nicht einmal 300 Seiten einen "Essential Goethe", der Goethe-Profis erfreuen wird, vor allem aber Goethe-Nichtschwimmern den lang ersehnten Rettungsring zuwirft. Rezension "Ein so feines und unangestrengtes Buch ... Gustav Seibt ist das große Kunststück geglückt, ein Goethe-Buch für Laien und Experten gleichermaßenzu schreiben ... Man lernt während der Lektüre, in aufregenden Zeiten gelassen, weltoffen, zivil und verdammt gut gelaunt zu bleiben. Seibts Buch ist ein Geschenk." Die ZEIT, Adam Soboczynski "Ein Buch voller Überraschungen ... Eine bessere Änderungs- und Einstiegsgelegenheit, auch für Leser mit vermeintlicher Goethe-Aversion, eine bessere Re-Lektüre vertrauter Texte in einer Zeit um sich greifender Klassiker-Phobie, eine bessere Goethe-Verführung gibt es zurzeit nicht. ... Ein strahlendes Buch." Deutschlandfunk, Michael Köhler "Aus dieser süßen Quelle zu trinken, löst einen Durst aus, der nie gelöscht wird. Nach der Lektüre von Gustav Seibts facettenreichem und wissensprallen Buch möchte man sofort mindestens ein halbes Jahr nur Goethe lesen!" ARD Druckfrisch, Denis Scheck "Eine schönere Werbung für den deutschen Nationaldichter ist kaum denkbar ... wohltuend anders." Frankfurter Allgemeine Zeitung, Ulrich Steinmetzger "Mein Geheimtipp. Ein originelles, sehr außergewöhnliches Buch, das ich dringend allen empfehlen kann, die sich mit Goethe schon wahnsinnig gut auskennen und auch jenen, die sich noch nicht so gut damit auskennen... Perfekter Ferienlesestoff." ZEIT Podcast Was liest du gerade, Alexander Cammann "Gustav Seibt, Goethe-Kenner par excellence, hat hier einen kurzweiligen Goethe-Führer und -Verführer verfasst, der sich an alle wendet, die den Klassiker schon lange nicht mehr gelesen haben ... Ulrich Matthes liest den Text leichtfüßig und mit einer Prise Humor." hr2 Hörbuchbestenliste, Platz 2, Juni 2026 "Man kann dem Autor dieses großartigen Buchs nur einen Vorwurf machen: 'Ein Sommer mit Goethe' ist viel zu kurz; 40 Kapitel reichen nicht für das wesentliche Glück: Ein Leben mit Goethe." WELT am Sonntag, Dirk Schümer "Nach Gustav Seibts klugem, facettenreichem und wissensgesättigtem Band möchte man am liebsten monatelang bei Goethe bleiben." Tagesspiegel, Denis Scheck "Der Autor stellt den großen Dichter vor, mit Leichtigkeit und guter Laune." Der SPIEGEL "Einen Sommer lang könnte man sich Tag für Tag damit beschäftigen, um das Beste zu gewinnen, was Goethe vermittelt: Freisinn!" Süddeutsche Zeitung "Für alle, die Goethe (besser) kennenlernen wollen." RBB radio 3, Jakob Hayner "Eine liebevolle, brillante Annäherung an einen literarischen Klassiker" Abendzeitung, Martin Balle "Ein inspirierendes Buch, dem viele Leser zu wünschen sind." General Anzeiger, Dieter Kaltwasser "Lust auf Goethe? Nach diesem Buch garantiert!" Rheinische Post, Philipp Holstein "Einer der kundigsten Leser des riesigen Werks von Johann Wolfgang von Goethe versammelt Miniaturen, mit denen man sich aus allen Richtungen dem großen Ganzen nähern kann." Der Standard, Bert Rebhandl "Auch wer Goethe zu kennen meint, wird viel Neues erfahren. Wer ihn kennenlernen will – eine bessere Möglichkeit bietet sich nicht. Unbedingt empfehlenswert." facebook, Michael Maar "Auf nur 270 Seiten geht es um Goethes Leben und Stil, um seine Ein- und Ansichten über Krieg und Frieden, Sex und Revolution, Liebe und Freiheit, Kultur und Natur." Die Presse, Thomas Kramar Autorenportrait Gustav Seibt ist Essayist, Historiker und Literaturkritiker. Er arbeitet seit 2001 für die Süddeutsche Zeitung. Zu den zahlreichen Ehrungen, mit denen er ausgezeichnet wurde, gehören der Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa und der Hildegard-Bingen-Preis für Publizistik. Von ihm sind bei C.H.Beck die beiden Goethe- Bücher "Goethe und Napoleon" (C.H.Beck Paperback 2021) und "Mit einer Art von Wut" (2014) sowie zuletzt die Essay- Sammlung "In außerordentlichen Zeiten" (2023) erschienen.

Regulärer Preis: CHF 25.91
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Eine Bibliothek der Weltliteratur
Eine Bibliothek der Weltliteratur

In seinen 1929 für die Universal-Bibliothek geschriebenen, sehr persönlichen Empfehlungen für eine ideale kleine 'Bibliothek der Weltliteratur' lädt Hermann Hesse den Leser ein, selbst auf Entdeckungsreise zu gehen. Von Homer bis Raabe, von Shakespeare bis Dickens, Molière bis Balzac, Dante und Dostojewski bis hin zu Hafis, der 'Bhagavadgita', dem 'I Ging' oder Meister Eckhart - es gibt einen riesigen Schatz an »Gedanken, Erfahrungen, Symbolen, Phantasien und Wunschbildern« zu heben. Autorenportrait Hermann Hesse (Pseudonym Emil Sinclair; 2.7.1877 Calw, Württemberg - 9.8.1962 Montagnola, Schweiz) gehört zu den meistgelesenen Autoren des 20. Jahrhunderts. Nach einer Phase der Orientierung, darunter eine abgebrochene Mechanikerausbildung und die Lehre als Buchhändler in Tübingen 1895, arbeitet der Sohn einer Missionarsfamilie als Buchhandelsgehilfe in Basel. Finanzielle Unabhängigkeit erlangt er durch den Erfolg seines Erstlings »Peter Camenzind«. Der zunächst am Bodensee wohnhafte Hesse siedelt 1912 nach Bern, wohnt ab 1919 in Montagnola im Tessin und nimmt 1923 die Schweizer Staatsbürgerschaft an. Hesse arbeitet sich in seinen Werken an der Selbstverortung des Individuums innerhalb der Gesellschaft ab: So kritisiert er in »Unterm Rad« das Erziehungs- und Gesellschaftssystem, verarbeitet in »Demian« die Schrecken des Ersten Weltkriegs oder skizziert in »Der Steppenwolf« den Gegensatz von Künstler und Gesellschaft. In »Siddharta« oder »Narziß und Goldmund« wählt er fernöstliche und mittelalterliche Schauplätze zur Selbstfindung seiner Protagonisten. In seinem Spätwerk »Das Glasperlenspiel« gibt Hesse der Sinnsuche einen metaphysischen Überbau. 1946 erhält er den Literaturnobelpreis, 1954 den Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste.

Regulärer Preis: CHF 6.60
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Eine Reise nach Klagenfurt
Eine Reise nach Klagenfurt

"In Klagenfurt hat Ingeborg Bachmann ihre Kindheit erlebt; ist diese Zeit noch zu finden in der Stadt von heute? Danach zog sie vor, zu leben in Rom und anderswo; was für Einladungen bietet Klagenfurt? Briefliche, autobiographische und andere Zitate Ingeborg Bachmanns lösen die Recherchen Uwe Johnsons aus, das Zusammenspiel beider Elemente illustriert die Spannung zwischen den beiden Orten. In Rom starb Ingeborg Bachmann am 17. Oktober 1973; in Klagenfurt ist sie begraben." Autorenportrait Johnson, UweUwe Johnson wurde am 20. Juli 1934 in Kammin (Pommern), dem heutigen Kamien Pomorski, geboren und starb am 22. oder 23. Februar 1984 in Sheerness-on-Sea. 1945 floh er mit seiner Mutter und seiner Schwester zunächst nach Recknitz, dann nach Güstrow in Mecklenburg. Sein Vater wurde von der Roten Armee interniert und 1948 für tot erklärt. 1953 schrieb er sich an der Universität Leipzig als Germanistikstudent ein und legte sein Diplom über Ernst Barlachs Der gestohlene Mond ab. Bereits während des Studiums begann er mit der Niederschrift des Romans Ingrid Babendererde. Reifeprüfung 1953. Er bot ihn 1956 verschiedenen Verlagen der DDR an, die eine Publikation ablehnten. 1957 lehnte auch Peter Suhrkamp die Veröffentlichung ab. Der Roman wurde erst nach dem Tode von Uwe Johnson veröffentlicht. Der erste veröffentlichte Roman von Uwe Johnson ist Mutmassungen über Jakob. Von 1966 - 1968 lebte Uwe Johnson in New York. Das erste Jahr dort arbeitete er als Schulbuch-Lektor, das zweite wurde durch ein Stipendium finanziert. Am 29. Januar 1968 schrieb er in New York die ersten Zeilen der Jahrestage. Aus dem Leben von Gesine Cresspahl nieder. Deren erste 'Lieferung' erschien 1970. Die Teile zwei und drei schlossen sich 1971 und 1973 an. 1974 zog Uwe Johnson nach Sheerness-on Sea in der englischen Grafschaft Kent an der Themsemündung. Dort begann er unter einer Schreibblockade zu leiden, weshalb der letzte Teil der Jahrestage erst 1983 erscheinen konnte. 1979 war Uwe Johnson Gastdozent für Poetik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt. Ein Jahr später erschienen seine Vorlesungen unter dem Titel Begleitumstände. Sein Nachlass befindet sich im Uwe Johnson-Archiv an der Universität Rostock.

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Gesammelte Schriften, Ln
Gesammelte Schriften, Ln

"Die posthum erschienenen Ausgaben von Benjamins Schriften enthalten nur eine Auswahl der Kritiken und Rezensionen. In ihrer ganzen Weite und Eindringlichkeit wird Benjamins literaturkritische Tätigkeit erstmals durch den dritten Band der Gesammelten Schriften dokumentiert. Er zeigt Benjamin als den bedeutendsten Kritiker seiner Zeit - eine Position, die er ganz bewußt mit der Umsicht des »Strategen im Literaturkampf« angestrebt hatte und die ihm, nach Vorliegen dieses Bandes, kaum noch bestritten werden kann. Benjamins Kritiken und Rezensionen aus den letzten Jahren seines Lebens gelten zunehmend soziologischen Werken; sie enthalten Elemente einer materialistischen Literatur- und Kultursoziologie." Inhaltsverzeichnis (Kritiken und Rezensionen, 1912-1940). (Entwürfe zu Rezensionen). (Vorschläge für den Besprechungsteil der »Zeitschrift für Sozialforschung«). Autorenportrait Walter Benjamin wurde am 15. Juli 1892 als erstes von drei Kindern in Berlin geboren und nahm sich am 26. September 1940 in Portbou/Spanien das Leben. Benjamins Familie gehörte dem assimilierten Judentum an. Nach dem Abitur 1912 studierte er Philosophie, deutsche Literatur und Psychologie in Freiburg im Breisgau, München und Berlin. 1915 lernte er den fünf Jahre jüngeren Mathematikstudenten Gershom Scholem kennen, mit dem er zeit seines Lebens befreundet blieb. 1917 heiratete Benjamin Dora Kellner und wurde Vater eines Sohnes, Stefan Rafael (1918 -1972). Die Ehe hielt 13 Jahre. Noch im Jahr der Eheschließung wechselte Benjamin nach Bern, wo er zwei Jahre später mit der Arbeit Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik bei Richard Herbertz promovierte. 1923/24 lernte er in Frankfurt am Main Theodor W. Adorno und Siegfried Kracauer kennen. Der Versuch, sich mit der Arbeit Ursprung des deutschen Trauerspiels an der Frankfurter Universität zu habilitieren, scheiterte. Benjamin wurde nahegelegt, sein Gesuch zurückzuziehen, was er 1925 auch tat. Sein Interesse für den Kommunismus führte Benjamin für mehrere Monate nach Moskau. Zu Beginn der 1930er Jahre verfolgte Benjamin gemeinsam mit Bertolt Brecht publizistische Pläne und arbeitete für den Rundfunk. Die Machtübernahme der Nationalsozialisten zwang Benjamin, im September 1933 ins Exil zu gehen. Im französischen Nevers wurde Benjamin 1939 für drei Monate mit anderen deutschen Flüchtlingen in einem Sammellager interniert. Im September 1940 unternahm er den vergeblichen Versuch, über die Grenze nach Spanien zu gelangen. Um seiner bevorstehenden Auslieferung an Deutschland zu entgehen, nahm er sich das Leben. Rolf Tiedemann wurde 1932 in Hamburg geboren. Im Zuge seines Studiums der Philosophie, Germanistik und Soziologie in Hamburg, Göttingen, Berlin und schlussendlich in Frankfurt am Main, war Tiedemann ab 1959 als wissenschaftlicher Mitarbeiter und später als persönlicher Assistent bei Theodor W. Adorno beschäftigt. 1964 promovierte er mit der ersten Dissertation über Walter Benjamin bei Adorno und Max Horkheimer. Gemeinsam mit Hermann Schweppenhäuser übernahm er 1970 die Herausgeberschaft der Gesamtausgaben von Adorno und Walter Benjamin. Von 1985 bis 2002 war er Direktor des Theodor W. Adorno Archivs in Frankfurt, von wo aus er u.a. die Ausgaben der Nachgelassenen Schriften Adornos initiierte. Vielfach rezipiert und in zahlreiche Sprachen übersetzt sind die von Tiedemann edierten Bände des Passagenwerks von Benjamin und der Ästhetischen Theorie sowie des Beethoven von Adorno. Rolf Tiedemann verstarb am 29. Juli 2018. Theodor W. Adorno wurde am 11. September 1903 in Frankfurt am Main geboren und starb am 06. August 1969 während eines Ferienaufenthalts in Visp/Wallis an den Folgen eines Herzinfarkts. Von 1921 bis 1923 studierte er in Frankfurt Philosophie, Soziologie, Psychologie und Musikwissenschaft und promovierte 1924 über Die Transzendenz des Dinglichen und Noematischen in Husserls Phänomenologie. Bereits während seiner Schulzeit schloss er Freundschaft mit Siegfried Kracauer und während seines Studiums mit Max Horkheimer und Walter Benjamin. Mit ihnen zählt Adorno zu den wichtigsten Vertretern der »Frankfurter Schule«, die aus dem Institut für Sozialforschung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt hervorging. Sämtliche Werke Adornos sind im Suhrkamp Verlag erschienen. Gershom Scholem (1897-1982) begründete mit seinen Werken einen neuen Forschungszweig: die wissenschaftliche Erforschung der jüdischen Mystik, die ein neues Verständnis des Judentums und der jüdischen Geschichte eröffnet hat.

Regulärer Preis: CHF 51.81
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Hermann Hesse
Hermann Hesse

Hugo Balls faszinierende Biographie erschien 1927 zu Hermann Hesses 50. Geburtstag, und sie ist bis heute weder überholt noch übertroffen. Denn Hugo Ball war zu sehr selber Künstler, als daß ihm die Problematik Hesses aus seinem eigenen Leben nicht vertraut gewesen wäre. Seit 1920 war er mit Hesse bekannt und hat mehrere Jahre zunächst als kritischer Augenzeuge, später als Freund und vertrautester Gesprächspartner in Hesses unmittelbarer Nachbarschaft gelebt. Autorenportrait Hugo Ball, geb. 1886 in Pirmasens, war während des Ersten Weltkrieges Mitbegründer der Dada-Bewegung in Zürich, überzeugter Pazifist und scharfer Zeitkritiker. Als enger Freund Hermann Hesses war er dessen erster Biograph. Er starb 1927 in Montagnola/Schweiz.

Regulärer Preis: CHF 11.90
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Hermann Hesse, Leben und Werk im Bild
Hermann Hesse, Leben und Werk im Bild

»Deutscheres gibt es nicht als diesen Dichter und das Werk seines Lebens- nichts, das deutscher wäre im alten, frohen, freien und geistigen Sinn, dem der deutsche Name seinen besten Ruhm, dem er die Sympathie der Menschheit verdankt.« Thomas Mann Inhaltsverzeichnis Hesse, Hermann: Kurzgefaßter Lebenslauf. (1925). Autorenportrait Volker Michels, 1943 geboren, arbeitete zwischen 1969 und 2008 als Lektor im Suhrkamp- und Insel-Verlag. Der Schwerpunkt seiner Arbeit lag hier auf der Betreuung des Werkes Hermann Hesses, dessen literarischen, brieflichen und bildnerischen Nachlass er in über hundert Themen- sowie Materialbänden zur Entstehungs- und Wirkungsgeschichte erschloss. Überdies edierte er die erste Hesse-Gesamtausgabe in 21 Bänden und die zehnbändige Briefausgabe.

Regulärer Preis: CHF 12.84
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Kafka
Kafka

Kafkas unvollendeter Aufsatz über »kleine Literaturen« enthält im Kern eine Theorie über eine Literatur, die sich der Literaturgeschichte entzieht und zur »Angelegenheit des Volkes« geworden ist. Gilles Deleuze und Félix Guattari führen in ihrer Lektüre des Kafkaschen Fragments vor Augen, wie eine dermaßen »deterritorialisierte« Literatur funktioniert, und zeigen deren Strukturen an Kafkas eigenem Werk detailgenau auf. Gerade der nicht literaturwissenschaftliche Zugriff der Autoren eröffnet dabei einen überraschenden und dennoch unmittelbar einleuchtenden Blick auf die Literatur der Moderne überhaupt. Ok Inhaltsverzeichnis Inhalt und Ausdruck. Ein allzu Die Komponenten des Ausdrucks. Immanenz und Verlangen. Wuchernde Serien. Die Verbindungselemente. Blöcke, Serien, Intensitäten. Was ist eine Verkettung. großer Ödipus. Was ist eine kleine Litertur. Autorenportrait Gilles Deleuze wurde am 18. Januar 1925 in Paris geboren und starb am 4. November 1995 ebenda. Er verbrachte fast die gesamte Zeit seines Lebens in Paris. Während des Zweiten Weltkriegs besuchte er das Lycée Carnot sowie für ein Jahr die Eliteschule Henri IV. Deleuze studierte von 1944 bis 1948 Philosophie an der Sorbonne. Während der 1950er Jahre lehrte Deleuze an verschiedenen Gymnasien. 1957 trat er eine Stelle an der Sorbonne an. Er hatte bereits sein erstes Buch über David Hume veröffentlicht. Deleuze beschäftigte sich insbesondere mit der Kritik am Rationalismus und der Wesenslehre. Von 1960 bis 1964 hatte Deleuze eine Anstellung am Centre national de la recherche scientifique. Während dieser Zeit beschäftigte er sich mit Nietzsche und Henri Bergson und veröffentlichte Nietzsche und die Philosophie. Er schloss eine enge Freundschaft mit Michel Foucault und gab mit ihm zusammen die kritische Gesamtausgabe von Friedrich Nietzsche heraus. Von 1964 bis 1969 war er Professor an der Universität von Lyon. Im Jahr des Pariser Mai 1968 reichte er seine Dissertation Differenz und Wiederholung und seine Zweitthese Spinoza und das Problem des Ausdrucks in der Philosophie ein. Nachträglich wurden diese Arbeiten als erste und fruchtbarste Versuche erkannt, die Studentenrevolte philosophisch zu begreifen. Von 1969 bis 1987 war er Dozent an der Reformuniversität Paris VIII. Wegen einer schweren Atemwegserkrankung, an der Deleuze seit Jahrzehnten gelitten hatte, beging er am 4. November 1995 Selbstmord.

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Kindheit und Jugend vor Neunzehnhundert
Kindheit und Jugend vor Neunzehnhundert

Illustrierte der erste Teil dieses Zeitgemäldes aus Briefen, Gegenbriefen und Lebenszeugnissen die Kindheit Hermann Hesses und seine dramatischen Versuche zur Selbstbehauptung während der Pubertät bis zu seinem 18. Lebensjahr (1895), so reicht dieses Fortsetzungsmanuskript bis zum 31. Dezember des Jahres 1900 und gibt- reichhaltiger als es im ersten Band der »Gesammelten Briefe« aus Umfangsgründen möglich war - ein detailliertes Bild seiner Jahre als junger Buchhändler in Tübingen und Basel. Autorenportrait Hesse, HermannHermann Hesse, geboren am 2.7.1877 in Calw/Württemberg als Sohn eines baltendeutschen Missionars und der Tochter eines württembergischen Indologen, starb am 9.8.1962 in Montagnola bei Lugano.Er wurde 1946 mit dem Nobelpreis für Literatur, 1955 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Nach einer Buchhändlerlehre war er seit 1904 freier Schriftsteller, zunächst in Gaienhofen am Bodensee, später im Tessin.Er ist einer der bekanntesten deutschen Autoren des 20. Jahrhunderts.

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Motive der Weltliteratur
Motive der Weltliteratur

Motive der Weltliteratur, wie etwa der 'verliebte Alte', der 'gerechte Räuber' oder der 'Teufelsbündler' sind poetische Keimzellen, die Dichter ganz unterschiedlicher Zeiten und Völker zu literarischer Gestaltung angeregt haben. In dem vorliegenden, vielfach bewährten Nachschlagewerk, das in Stoffe der Weltliteratur sein Pendant hat, stellt Elisabeth Frenzel 58 solcher zentralen Motive vor, die als archetypische Konstellationen, Rollen oder Phantasien des Menschen die Weltliteratur durchziehen. In kompakten Kurzabhandlungen gibt sie einen Überblick über Struktur und Herkunft, konkrete Gestaltung und Entwicklung der einzelnen Motive. Neben der imposanten Fülle von literarhistorischen Detailinformationen und feinsinnigen poetologischen Betrachtungen finden dabei auch psychologische, soziale und gesellschaftliche Aspekte Beachtung. Der Band wendet sich damit an alle Literaturliebhaber als Arbeitsmittel, als Nachschlagewerk und als Buch zum Schmökern.Literaturangaben zu den einzelnen Artikeln erleichtern den Zugang zur Forschungsliteratur; das umfangreiche Register weist den Weg zu den behandelten Autoren und ihren Werken. Für die vorliegende 6. Auflage wurde der Band durchgängig aktualisiert Autorenportrait Dr. phil. Elisabeth Frenzel, (1915-2014), war freie wissenschaftliche Autorin und Mitglied der Kommission für literaturwissenschaftliche Motiv- und Themenforschung an der Akademie der Wissenschaften in Göttingen. Im Kröner-Verlag sind ihre Nachschlagewerke 'Stoffe der Weltliteratur' (KTA 300, 10. Aufl. 2005) und 'Motive der Weltliteratur' (KTA 301, 6. Aufl. 2008) erschienen und die ihr gewidmete Festschrift 'Elemente der Literatur' (2 Bde., 1980).

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Sachwörterbuch der Literatur
Sachwörterbuch der Literatur

Mit rund 5500 Stichwörtern erschließt dieses Lexikon in einzigartig bewährter Prägnanz und Präzision die Begriffssprache der Literaturwissenschaft. Es enthält Epochen- und Gattungsbezeichnungen, literarische Einrichtungen, Strömungen und Dichterkreise, Begriffe der Stilistik, Metrik, Literatursoziologie und -psychologie sowie des Schrift- und Buchwesens und der Theaterwissenschaft. Der Rahmen der Anlage umspannt die gesamte Weltliteratur, innerhalb der Artikel liegt jedoch der Schwerpunkt der Darstellung auf dem deutschen Sprachraum. Der Klärung und Abgrenzung des Stichwortbegriffs folgt jeweils ein historischer Überblick über die Entwicklung bis in die Gegenwart. Reiche, mit Sorgfalt ausgewählte Literaturangaben weisen den Weg zu weiterer Orientierung. Für die 8. Auflage wurde das Werk von Grund auf durchgesehen und auf den neuesten Stand gebracht sowie um 500 Artikel erweitert.Die inhaltsgleiche Sonderausgabe ist zu einem Ladenpreis von 19,90 Euro erhältlich: ISBN 978-3-520-84601-3 Autorenportrait Prof. Dr. Gero von Wilpert (1933-2009) war 1957-1972 Lektor in Stuttgart und 1973-1994 Professor für deutsche Literaturwissenschaft in Sydney/Australien. Er war Fellow der 'Australian Academy of the Humanities'. Weite Verbreitung fanden seine literaturwissenschaftlichen Nachschlagewerke 'Sachwörterbuch der Literatur' (Kröner, 8. Aufl. 2001), 'Deutsches Dichterlexikon' (KTA 288, 3. Aufl. 1988), das von ihm herausgegebene, umfassende 'Lexikon der Weltliteratur' (Kröner, 4. Aufl. 2004) und die Bibliografie 'Erstausgaben deutscher Dichtung' (Kröner, 2. Aufl. 1992). Er ist ferner Autor einer 'Deutschen Literatur in Bildern' (Kröner, 2. Aufl. 1965), einer 'Schiller-Chronik' (2. Aufl. 2000), einer Motivgeschichte 'Der verlorene Schatten' (Kröner, 1978), einer Monografie 'Die deutsche Gespenstergeschichte' (KTA 406, 1994) und des 'Goethe-Lexikons' (KTA 407, 1998).

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Schriften. 5 Bände
Schriften. 5 Bände

Band I von Leo Löwenthals Schriften enthält seine Arbeiten zum Problem der Massenkultur. Die Studien im ersten Teil dieses Bandes können, obwohl sie vorwiegend materiale Analysen sind, als Bausteine einer Theorie der Massenkultur gelten. Inhaltsverzeichnis Die Diskussion über Kunst und Massenkultur: kurze Übersicht. Der Triumph der Massenidole. Kritische Notizen zu David Riesmans »Die Die Debatte über kulturelle Standards: Das englische 18. Jahrhundert als Beispiel. Die Auffassung Dostojewskis im Vorkriegsdeutschland. Die biographische Methode. Zur gesellschaftlichen Lage der Literaturwissenschaft. Aufgaben der Literatursoziologie. (1932). einsame Masse«. (1948). Humanität und Kommunikation. (1961). Autorenportrait Löwenthal, LeoLeo Löwenthal (1900-1993) gehört zu den Mitbegründern der Kritischen Theorie, ist Mitautor der Dialektik der Aufklärung und gilt als Pionier der Literatursoziologie sowie der Massenkommunikationsforschung. Von 1925 bis Ende der 1940er Jahre war er für das Institut für Sozialforschung tätig, zunächst in Frankfurt am Main, später - nach der Schließung des Instituts durch die Nationalsozialisten und der erzwungenen Emigration - in New York. 1949 wurde Löwenthal Direktor der Forschungsabteilung des Senders Voice of America, ab 1955 bis zu seiner Emeritierung war er Professor für Soziologie an der University of California at Berkeley. 1982 erhielt er die Goetheplakette der Stadt Frankfurt, 1989 den Theodor-W.-Adorno-Preis.

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Shakespeare-Handbuch
Shakespeare-Handbuch

Als Kompendium des Wissens über Shakespeare greift dieses Handbuch - längst ein Standardwerk - über Zeit, Leben und Werk des größten englischen Dichters hinaus: Probleme der Textkritik, der Shakespeare-Forschung und der Übersetzung werden ebenso berücksichtigt wie die Rezeption auf der Bühne und das Nachleben in Literatur, Kunst und Musik. Für die 5. Auflage wurde die bereits grundlegend überarbeitete und in Teilen neu geschriebene Vorauflage um ein Sachregister sowie um eine Zeittafel erweitert, die bis in die Gegenwart fortgeführt wird: Ein Muss für Literaturstudenten und Fachleute, eine Fundgrube für den Shakespeare-Leser und Theaterbesucher. Autorenportrait Prof. Dr. Ina Schabert, geboren 1940, lehrt Englische Literaturwissenschaft an der Universität München. Seit 1999 ist sie Herausgeberin des >Shakespeare-Jahrbuchs<. Neben Shakespeare gelten ihre Veröffentlichungen der englischen Lyrik und Poetik, der fiktionalen Biographie, der Rezeptionsästhetik und der literatur- und kulturwissenschaftlichen Geschlechterforschung.

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Stoffe der Weltliteratur
Stoffe der Weltliteratur

Seit seinem ersten Erscheinen 1962 hat sich dieses bis heute konkurrenzlose Lexikon als zuverlässiges, hochinformatives und für jeden literarisch Interessierten aufschlußreiches Nachschlagewerk bewährt. Es stellt in 300 Artikeln literarisch fruchtbar gewordene Stoffe vor, benennt ihren Ursprung und verfolgt ihre Ausgestaltungen, ihre Um- und Abwandlungen in allen Gattungen der Weltliteratur von der ersten Erwähnung bis zur Gegenwart. Für die 10.Auflage wurden die Artikel sowohl um eine Vielzahl von Hinweisen auf neue literarische Stoffbearbeitungen als auch um zusätzliche Angaben von Sekundärliteratur ergänzt. Autorenportrait Dr. phil. Elisabeth Frenzel, (1915-2014), war freie wissenschaftliche Autorin und Mitglied der Kommission für literaturwissenschaftliche Motiv- und Themenforschung an der Akademie der Wissenschaften in Göttingen. Im Kröner-Verlag sind ihre Nachschlagewerke 'Stoffe der Weltliteratur' (KTA 300, 10. Aufl. 2005) und 'Motive der Weltliteratur' (KTA 301, 6. Aufl. 2008) erschienen und die ihr gewidmete Festschrift 'Elemente der Literatur' (2 Bde., 1980).

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Strindberg
Strindberg

"Mit dieser Biographie wird unser Verständnis von Strindberg, seinem Leben und Werk, für alle Zukunft erneuert. Jahrzehnte hat Olof Lagercrantz darauf verwandt, ein außerordentlich umfangreiches Material zu erarbeiten; er hat es ausgeschöpft, in einer ebenso brillanten wie deutlichen Art. Erstaunlicher ist zu beobachten, wie in vielen Strindberg-Darstellungen Materialien aus künstlerischen Werken und aus Texten, deren Kunstcharakter nicht von vornherein geklärt ist, aus Briefen nämlich, bruchlos zu Bestandteilen einer Lebensgeschichte werden. So werden die Dichtungen nicht als Kunstwerke gesehen, sondern als verratene Geheimnisse, die mehr oder weniger unkontrolliert preisgegeben wurden." Autorenportrait Olof Lagercrantz, geboren am 10.03.1911 in Stockholm, studierte Geschichte und Philosophie. Er war ein renommierter Literaturkritiker, Schriftsteller und Journalist (Svenska Dagbladet, Dagens Nyheter). Seine literarischen Beiträge wurden mit dem Bellmann-Preis und dem Literaturpreis des Nordischen Rates ausgezeichnet. Lagercrantz verstarb am 23. Juli 2002 in Drottningholm, Schweden. Angelika Gundlach, geboren 1950 in Hamburg, lebte als freie Übersetzerin in Frankfurt am Main. Sie übertrug Texte aus dem Schwedischen, Dänischen, Norwegischen, Französischen und Englischen ins Deutsche. Gundlach starb am 18. August 2019 in Seligenstadt. Angelika Gundlach, geboren 1950 in Hamburg, lebte als freie Übersetzerin in Frankfurt am Main. Sie übertrug Texte aus dem Schwedischen, Dänischen, Norwegischen, Französischen und Englischen ins Deutsche. Gundlach starb am 18. August 2019 in Seligenstadt.

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Tagebuch 1966-1971
Tagebuch 1966-1971

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