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Die Guttempler-Jugend in Deutschland

Produktinformationen "Die Guttempler-Jugend in Deutschland"

Dieses Buch stellt die Entwicklung eines abstinenten Jugendverbands von 1892 bis heute im jeweiligen historischen Kontext dar. Im Zuge der Jugendbewegung Anfang des 20. Jahrhunderts gründeten sich im akademischen und schulischen Bereich Verbände, die sich mit Blick auf den Elendsalkoholismus und die Trinksitten jener Zeit zu einer abstinenten Lebensweise bekannten, diese auch gesamtgesellschaftlich als erstrebenswert bewarben und politisch durchzusetzen versuchten. Nur einer dieser Verbände, die Guttempler-Jugend, konnte sich trotz ihres Verbots in der NS-Zeit nach 1945 mit ihrem alkoholpolitischen und kulturellen Programm und ihren friedenspolitischen Ansichten bundesweit neu aufbauen und bis weit in die 2000er Jahre aktiv bleiben. Dazu trug die internationale Zusammenarbeit mit abstinenten Jugendverbänden anderer Länder bei. Inhaltsverzeichnis 1892-1918: Der Beginn.- 1918-1921: Wehrlogenarbeit.- 1921-1928: Politische Aktivitäten.- 1928-1933: Krisenzeit.- 1933-1945: Das Verbot.- 1945-1950: Der Neubeginn.- 1950-1957: Der Ausbau.- 1957-1964: Die Fortführung.- 1964-1974: Die Veränderung.- 1974-1978: Aktionen, Demos, Partys.- 1978-1983: Seminare, Camps, Proteste.- 1983-2010: Wechselvolle Jahre.- Nachwort.- Index. Autorenportrait Dr. Andreas Dierks kennt die Guttempler-Jugend seit den 1970er Jahren, als er sich wegen seines familiären Umfelds mit der Alkoholkrankheit intensiv zu befassen begann. Er promovierte an der Universität Hildesheim zum Thema "Neuromathematik und Assoziativmaschinen", also zur Modellierung von Hirnfunktionen, zu deren Eigenschaften und deren Anwendungen.
Autor: Dierks, Andreas
Seiten: 500
Sprache: deutsch

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